Info-Zentrum an der Schwentine : Zeitreise zu den alten Slawen

Kanufahrten der Schwentine-Ranger waren begehrt.
Kanufahrten der Schwentine-Ranger waren begehrt.

Obwohl das Wetter nicht "berauschend" war, fanden Sonnabend mehr Besucher als im Vorjahr den Weg zum "Tag der offenen Tür" im Schwentine-Info-Zentrum der Kreisjägerschäft Plön.

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20. September 2011, 12:23 Uhr

Plön | "Besonders der Gottesdienst, zugleich Abschied von Pastor Martin Schulz, um 11 Uhr war sehr gut besucht", freute sich der stellvertretende Vorsitzende Claus-Henrick Estorff.

Erstmalig präsentierte sich die Gruppe "Swentyn" an dem geschichtsträchtigen Ort. Denn oberhalb des Geländes der Kreisjägerschaft war in der Zeit zwischen 800 bis 1150 nach Christi ein Urnenfriedhof der Slawen. Deren Siedlung war auf der anderen Seite der Schwentine. Versammlungen hielten sie der Sage nach auf einem Richtplatz ab, der auf dem Edeberg gelegen haben soll.

Die "Swentyner" vermittelten einen Eindruck vom Leben jener Zeit und slawischer Handwerkskunst mit Original-Nachbauten von Werkbänken und Arbeitsmaterialien. Besonders die kleinen Besucher waren an zeitgetreuen Werkbänken aktiv und stellten Kämme oder Nähnadeln aus Geweihen und Knochen her. "Ich finde das hier total toll", war der achtjährige Marcel aus dem Saarland, der mit seiner Mutter in Plön zur Kur ist, besonders von den Waffen begeistert.

Dauerhafter Andrang herrschte auch bei den Schwentine-Rangern, die auf der Schwentine Kanufahrten anboten und über ihre Arbeit informierten. Zum Zuschauermagneten entwickelte sich am frühen Nachmittag die Vorstellung der jagdlichen Führung von Hunden mit Gehorsams- und Apportier übungen, die der ehemalige Kreishundeobmann Hans Gronow vorstellte.

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