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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 04:19 Uhr

Malente : Zeichen der Verbundenheit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der BDH-Landesverband tagte am Donnerstag in der August-Bier-Klinik. Sie wird sich künftig mit einem BDH-Schild schmücken.

Zwischen der August-Bier-Klinik und dem BDH Bundesverband Rehabilitation gibt es viele Berührungspunkte. Während sich die Malenter Klinik für Neurologie und Rehabilitation um die medizinische Seite kümmert, wenn Menschen durch Erkrankungen, Gewalt oder Unfälle neurologische Störungen erleiden, nimmt sich der BDH sozialer, beruflicher und rechtlicher Fragen an, die aufgeworfen werden, wenn Patienten in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Um die Verbundenheit deutlich zu machen, überreichten BDH-Landesvorsitzender Sönke Thiesen und Landesschatzmeisterin Rita Krenz Klinik-Direktor Dr. Klaus Stecker gestern ein Schild mit dem BDH-Logo, das nun im Eingangsbereich der Klinik seinen Platz finden soll.

„Die Verbundenheit des BDH mit der August-Bier-Klinik besteht bereits seit Jahrzehnten“, erklärte Thiesen. So habe ein damaliger Klinik-Mitarbeiter Patienten vor vielen Jahren über den BDH nach ihrer stationären Behandlung weiter unterstützt. Zwischen BDH und Klinik gibt es aber auch eine ganz direkte Verbindung. Denn die Malenter Klinik wird von einer Stiftung getragen, der neben dem Land Schleswig-Holstein und den Gewerblichen Berufsgenossenschaften des nordwestdeutschen Raumes auch Behindertenverbände angehören, darunter der BDH.

Der BDH betreue auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation und Frührehabilitation als unabhängige Selbsthilfeorganisation Tausende Menschen in den Kreisverbänden, sagte Thiesen. Als ein vom Ehrenamt getragener Verein helfe er von Krankheit und Behinderung Betroffenen, ihr persönliches Schicksal zu meistern und unterstütze sie bei der familiären, gesellschaftlichen und beruflichen Integration. „Gefordert ist deshalb eine kompetente Rehabilitation mit dem Ziel der Integration und Partizipation statt Ausgrenzung“ erklärte Thiesen.

Die Klinik versuche, die Patienten in ihrer Aktivität zu unterstützen und ihnen Teilhabe am Leben zu ermöglichen, erläuterte Stecker. Dafür werde jeder Patient gefragt, was seine Ziele seien. „Für den einen kann das sein, wieder an der Skatrunde teilzunehmen, für den anderen, wieder auf sein Segelboot klettern zu können“, berichtete Stecker.

An der erweiterten Vorstandssitzung des BDH-Landesverbands Schleswig-Holstein/Hamburg nahmen gestern weitere BDH-Mitglieder teil. Sie hörten einen Vortrag von Michael Kroglowski, Richter am Sozialgericht Lübeck, über die Aktivierung ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht.

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erstellt am 20.Mär.2015 | 17:30 Uhr

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