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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 08:52 Uhr

Eutin : Zehntausende beim 31. Stadtfest in Eutin

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Guter Besuch über zwei Tage hinweg. Die Reihen der Flohmarktstände waren allerings lückenhaft.

von
erstellt am 17.Aug.2015 | 04:00 Uhr

Ein sehr gut besuchter 31. Großflohmarkt mit Stadtfest liegen hinter der Kreisstadt: Zwei Tage lang waren die Straßen der historischen Altstadt mit Zehntausenden von Menschen dicht gefüllt – was für die Reihe der Flohmarktstände allerdings nicht galt. Lübecker Straße und Jungfernstieg, traditionell die Refugien der privaten Trödler, wiesen Lücken auf.

Dafür sei seit vielen Jahren wieder einmal die über zwei Tage „bespielte“ Fläche des Stadtfestes fast ausgebucht gewesen, freute sich Organisator Helge Nickel. Er sprach insgesamt von einem „schönen, gelungenen Fest“.

Für Händler und Besucher gab es Sonnabend kurz vor Mittag einen kräftigen Guss. Der Zeitpunkt des Regens und das anschließende schwül-heiße Wetter verdarb vor allem den Anbietern von Speisen die Bilanz. Die Turnerschaft Riemann zum Beispiel blieb beim Verkauf ihrer Grillwürstchen deutlich unter den Erwartungen. „Wir haben nicht mal halb so viel Kuchen verkauft wie vergangenes Jahr“, stellte auch Stephan Herold vom Eutiner DRK am späten Sonnabendnachmittag fest. Gestern sorgte am DRK-Kuchenstand allerdings ein teils sonniger Nachmittag dafür, dass alles wieder aufgeholt wurde.

Insgesamt blieb das Fest bis Redaktionsschluss friedlich, eine Schlägerei in der Peterstraße war in der Nacht zum Sonntag nach Veranstaltungsschluss. Und die Besucher waren durchweg gut gelaunt – und auch großzügig, wie Jens-Uwe Dankert an dem Stand der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ registrierte: „Es gab eine auffallend große Spendenbereitschaft“. Gleichzeitig hat Dankert ein anderes Phänomen beobachtet: „Das Interesse an Kleidung hat deutlich zugenommen, seit zwei Jahren sind gebrauchte Sachen ein Selbstgänger. Für mich ist das ein Zeichen, dass es immer mehr Menschen gibt, denen es finanziell nicht sehr gut geht.“
 

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