Zehn Jahre Radwandern beim BSV

Sie zählten vor zehn Jahren auch zu den Gründern der Sparte Radwandern im BSV: (von links) Uschi und Rainer Dardemann, Sonja Rosehr, Gerda Möller, Helmut Krabbenhöft, Annegret Krabbenhöft sowie Dieter Möller.  Fotos: Pamela Lepeschkla
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Sie zählten vor zehn Jahren auch zu den Gründern der Sparte Radwandern im BSV: (von links) Uschi und Rainer Dardemann, Sonja Rosehr, Gerda Möller, Helmut Krabbenhöft, Annegret Krabbenhöft sowie Dieter Möller. Fotos: Pamela Lepeschkla

Spartenleiter Helmut Krabbenhöft aus Hutzfeld: „Wir fahren keine Rennen, wir sind eine Gruppe, wir fahren zusammen.“

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07. November 2013, 00:33 Uhr

Gemütlich machen sie es sich am Ende der Radfahrsaison. Bei Kaffee und Kuchen blicken die Mitglieder der Radwanderer im Bosauer Sportverein (BSV) im Haus Schwanensee auf die Touren zurück. In diesem Jahr ist die Gruppe zehn Jahre zusammen.

„Das sind im Jahr immer 14 bis 15 Touren“, erzählt Spartenleiter Helmut Krabbenhöft aus Hutzfeld. Alle vierzehn Tage am Sonnabend treffen sich die Radwanderer zu ihren gemeinsamen Touren.

Angefangen hatte die Gruppe am 10. September 2003 mit 14 Radlern. Mittlerweile umfasst die Gruppe 35 Mitglieder im Alter von 11 bis 87 Jahren. „Wir fahren keine Rennen, wir sind eine Gruppe, wir fahren zusammen,“ betont Helmut Krabbenhöft, der die Touren ausarbeitet.

So ging es unter anderem zur Landessportschule nach Malente, zum Obsthof Münster, zum Holzberg, zur Landespolizeischule auf die Hubertushöhe, zum Torhaus nach Seedorf, zur Fischerei Laßner in Ascheberg oder zum Rettungshubschrauber „Christoph 12“ in Siblin. Jede Tour hat ein festes Ziel und ist häufig mit einer Führung verbunden. Die Radler sind keine Kulturmuffel aber auch keine Leistungssportler. Sie wollen auch die schöne Natur genießen.

Darauf achtet Helmut Krabbenhöft: Die Strecken zwischen 20 und 40 Kilometern führten die muntere Truppe auch zur Bräutigams-eiche, zur Heuherberge nach Siblin mit der Quelle der Trave oder in das Naturschutzgebiet Trave. Auf halber Strecke gibt es immer eine Pause für Kaffee, eine Erfrischung oder aber ein paar „Naschis“.

Sportlich wird es auch, wenn die Radwanderer nach Bosau fahren um unter der Anleitung von Dieter Möller zu boulen. Traditionen und guter Zusammenhalt werden unter den Bosauer Radlern groß geschrieben. Und fuhr mancher vor zehn Jahren noch mit einem Gang, so sind es heute vielleicht bis zu 20 Gänge oder ein Elektrobike, aber sonst hat sich nichts geändert.



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