Zehn Jahre Hilfe für Jugendliche

Für das Jubiläums-Benefiz-Konzert stehen Anna Nissen (l.) und Licz Heidecke ein, wie auch Michael Fahjen, der für einen ungewöhnlicheren Blickfang sogar in die Hocke ging.
Für das Jubiläums-Benefiz-Konzert stehen Anna Nissen (l.) und Licz Heidecke ein, wie auch Michael Fahjen, der für einen ungewöhnlicheren Blickfang sogar in die Hocke ging.

Die kirchliche Stiftung Stievkinder lädt zum Benefizkonzert ein

shz.de von
30. Januar 2018, 13:15 Uhr

Die Stiftung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit in der Region bereitet ihr zehntes Benefizkonzert vor. Es wird gleichzeitig das Konzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung sein. Am Sonntag, 25. Februar, sind Groß und Klein um 16 Uhr zum „Gloria Halleluja! Forever“ in die Michaeliskirche bei kostenlosem Eintritt eingeladen. Das gaben gestern die stellvertretende Stiftungsvorsitzende Licz Heidecke, Diakon Michael Fahjen und Anna Nissen (Bundesfreiwilligendienst) bekannt.

Die Stiftung begrüßt ihre Gäste am 25. Februar ab 15.30 Uhr im Saal des Eutiner Gemeindehauses an der Schloßstraße. Dort wird Rückblick auf zehn Jahre Kinder- und Jugendarbeit in Eutin, Malente, Neukirchen und Bosau gegeben. Die von Jugendlichen betriebene „Jim’s Bar“ versorgt die Gäste mit Getränken.

Von 16 Uhr an gestalten die Chöre und Singkreise der vier Gemeinden unter der Leitung der Kirchenmusiker das Konzert. Gesang für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird erklingen, wenn die Kinder- und Teeniechöre, gemischten Chöre und die Seniorenkantorei aus ihren Repertoires vortragen. 120 Aktive werden sich engagieren, sagte Heidecke. Zum ersten Mal habe die Stiftung mit Claudia Büring eine professionelle Moderatorin für ein Konzert engagiert.

Das Jubiläumskonzert möchte die Stiftung nutzen, Spenden zu sammeln. Die Stiftung sei vor zehn Jahren gegründet worden, damit seine Stelle finanziert werden konnte, erklärte Diakon Fahjen. Als die kirchlichen Strukturen damals verdichtet wurden und Diakon Andreas Hecht nicht mehr für nur eine sondern gleich vier Kirchengemeinden zuständig war, wurde ein weiterer Diakon engagiert. Sein Gehalt werde zur Hälfte von der Stiftung finanziert, sagte Fahjen. Doch funktioniere das System aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr. Spenden könnten helfen.

Die Stiftung springt mit einer Finanzierung oder Teilfinanzierung ein, wenn Kinder und Jugendliche wegen fehlenden Geldes in ihrer Familie nicht an Fahrten teilnehmen könnten. „Wenn Eltern sagen, dass sie nur 50 Euro übrig haben, die Fahrt aber 80 kostet, mailen wir der Stiftung und bitten um Unterstützung“, beschreibt Fahjen mit Zustimmung Heideckes einen üblichen Vorgang.

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