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Zarnekauer Dorfvorstand bleibt eine Frauendomäne

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 28.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Die Vertretung der dörflichen Belange von Zarnekau bleibt in Frauenhand: In einer Dorfschaftsversammlung in dieser Woche im Dörphuus wurden Dorfvorsteherin Bärbel Krauskopf und die Beisitzerin Evelin Abel von knapp
50 Einwohnern wiedergewählt, an die Stelle von Antje Burmeister rückte neu Beate Kramp.

Die Wahlen erfolgten einstimmig, die drei Frauen einigten sich darauf, dass Bärbel Krauskopf weiter Dorfvorsteherin bleibt, Evi Abel ihre Stellvertreterin wird und Beate Kramp als Beisitzerin fungiert. Antje Burmeister hatte aus beruflichen Gründen auf einer neue Kandidatur verzichtet.

In ihrem Rechenschaftsbericht für die vergangenen fünf Jahre zeichnete Bärbel Krauskopf das Bild von einem Dorf, in dem trotz einer weit verstreuten Bebauung ein intensives gesellschaftliches Leben gepflegt werde. Dazu trage wesentlich die Feuerwehr mit ihren Veranstaltungen bei, und glücklich dürfe man sich schätzen, dass es eine funktionierende Jugendfeuerwehr gebe. In Richtung Gemeindevertretung kritisierte Bärbel Krauskopf, dass sie die Signale, die in Richtung Feuerwehren und ehrenamtliches Engagement gesendet würden, nicht gut finde.

In der Diskussion über dörfliche Angelegenheiten nahm die Verkehrssituation einen breiten Raum ein. Aus dem Sandfeld kamen Klagen über schwere Lastzüge, die unerlaubt die Straße benutzen, sowie über Kraftfahrer, die sich nicht an die Tempo-30-Beschränkung halten. Weitere Themen waren Schulwegsicherheit, ein Bushalt in einer Kurve und der unbefriedigende Zu-stand von Gehwegen. Aus der Versammlung heraus kam das Angebot, die Fahrbahn an den Ortseinfahrten optisch mit weißen Holzkonstruktionen zu verengen. Außerdem griff der Dorfvorstand die Idee auf, bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz Missstände wie zugewachsene Gehwege zu beseitigen.

Bürgermeister Holger Reinholdt hatte auf eine permanent enge Finanzsituation der Gemeinde hingewiesen. Zum Hinweis der Dorfvorsteherin auf die aktuelle Diskussion über Sparmaßnahmen bei der Feuerwehr betonte Reinholdt, dass der Brandschutz in der Gemeinde sichergestellt sei.

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