Eutin : WVE steht wieder auf festem Boden

Zufrieden  mit der  WVE-Entwicklung in 2012: Klaus Hoth.  Foto: buhmann
Zufrieden mit der WVE-Entwicklung in 2012: Klaus Hoth. Foto: buhmann

Vorsitzender Klaus Hoth appelliert an den Gemeinschaftsgeist der Kaufleute

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20. April 2013, 09:10 Uhr

Eutin | Die Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) kann gefestigt in die Zukunft blicken. Sie hat die finanzielle Bedrängnis des Vorjahres dank eines 15 000-Euro-Zuschusses der Stadt und privater Spenden so gut wie überwunden, zudem ist die Mitgliederzahl wieder über 90 gewachsen. Und: Die Reizstimmung zwischen Innenstadt-Händlern und Außenbezirksbetrieben hat sich gründlich entspannt.

Diese Bilanz präsentierte der Vorsitzende Klaus Hoth am Donnerstagabend der Mitgliederversammlung im Brauhaus. "Wir können stolz auf diese Gemeinschaft sein. Alles in Eutin kommt von innen heraus, die Bürger tun hier selbst etwas. Es ist wichtig, dass es so bleibt und wir Eutin als Ganzes denken, als eine Stadt, in der innen und außen zusammengehören", betonte der WVE-Chef.

Als gutes Beispiel für den Gemeinschaftsgeist nannte Hoth die große Resonanz auf den verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto "Eutin erleben", den jüngst Firmen im Gewerbegebiet zusammen mit Innenstadt-Läden gestaltet hatte. In diese Richtung müsse es weiter gehen.

Optimismus wecke das Hotelprojekt für die Schlossterrassen, das ebenso wie die Landesgartenschau "Eutin voranbringen kann". Die WVE werde ihrerseits weiter mit Aktionen zu verkaufsoffenen Sonntagen und in der Vorweihnachtszeit mit Lichterstadt und Eisbahn die Stadt beleben. Fraglich ist noch, ob wieder ein Maibaum auf dem Markt aufgestellt wird - die Entscheidung will der WVE-Vorstand Anfang kommender Woche fällen.

Dass nur Zusammenhalt und Einfallsreichtum dem stationären Handel eine Handhabe die Internet-Konkurrenz böten, betonte Jan Hoffmann nach einer eindrucksvollen Illustration der Entwicklung. Für Aufbruchstimmung sorgte noch in der Versammlung der Vortrag der Fahrradinitiative Eutin. Ihr Vertreter Jens Rose-Zeuner verdeutlichte nicht nur den gesundheitlichen Nutzen, sondern auch den gesellschaftlichen Mehrwert des Radfahrens: Es erleichtere das Gespräch von Mensch zu Mensch, das Benzingeld werde frei für schöne Dinge. Der Entwurf eines markanten Fahrradständers, Eutin-Bügel genannt, fand sogleich Interesse im Saal. Über mögliche Standorte werde bereits beraten, hieß es.

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