zur Navigation springen

Hoth erneut gewählt : WVE schwört sich auf die LGS ein

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Großereignis im Jahr 2016 stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Eutiner Wirtschaftsvertreter

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 04:00 Uhr

Zwar stand sie eigentlich gar nicht nicht auf der Tagesordnung, bei der Jahresversammlung der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) dreht sich dennoch alles um sie: die Landesgartenschau (LGS). „Wir können uns alle freuen, dass die Stadt dieses Projekt angepackt hat. Die Landesgartenschau bringt gewaltige Veränderungen, die uns alle zugute kommen“, schwörte der Vorsitzende Klaus Hoth seine Mitglieder auf das bevorstehende Großereignis ein. Es helfe der Stadtverwaltung nur, wenn die gesamte Wirtschaft hinter den Planungen stehe. „Ihr werden schon genug Knüppel zwischen die Beine geworfen“, mahnte Hoth.

Bürgervorsteher Dieter Holst stieß in seinem Grußwort ins gleiche Horn: „Wir sind mit der Gewissheit angetreten, dass die Landesgartenschau eine enorme Chance für Eutin bietet.“ Jetzt müssten sich nur noch die Bürger und Wirtschaft von dem Projekt begeistern lassen, um selbst begeistern zu können. Im späteren Verlauf der Sitzung informierte Dr. Hans Hermann Buchwald, Präsident der Landesgruppe Schleswig-Holstein im Gartenbauverband Nord, die Eutiner Wirtschaftsvertreter über den Stand der bisherigen Planungen und die möglichen Veränderungen. „Die Landesgartenschau ist kein Selbstzweck, sondern das I-Tüpfelchen auf den ISEK-Prozess“, erklärte er.

Keine Überraschungen gab es im eigentlichen Hauptteil der Jahresversammlung. Klaus Hoth, Arend Knoop, Hans-Wilhelm Hagen und Joachim Bogs wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Hoth wird dabei weiterhin als Vorstandsvorsitzender fungieren. „Ich habe meine Aufgabe immer darin gesehen, Eutin als Ganzes zu betrachten“, erklärte er. Alle Wirtschaftsvertreter müssten an einem Strang ziehen, um die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen. „Vor uns liegt ein hektisches Jahr mit vielen Veranstaltungen“, stimmte Hoth sie auf die nächsten Monate ein. Positive Zahlen konnte er in Sachen Mitgliederentwicklung vermelden. Sie stieg im Vergleich zum Vorjahr auf jetzt 87 (+6). Ziel sei es, mittelfristig die 100-Mitglieder-Marke zu knacken.

Zufrieden zeigte sich auch Schatzmeister Hans-Wilhelm Hagen. So schloss die WVE das Jahr 2013 nur mit einem leichten Minus von rund 2000 Euro ab. „Wir mussten hierdurch auch keine Körperschaftssteuer zahlen“, erklärte er. Die Gesamtausgaben lagen bei fast 150 000 Euro. Kostentreiber: die Lichterstadt (65 000 Euro) und die verkaufsoffenen Sonntage sowie sonstige Veranstaltungen (27 000 Euro). Für die Neue Eutiner Festspiele GmbH stellte die WVE im Jahr 2013 rund 19 000 Euro zur Verfügung, unter anderem im Zuge einer Kapitalerhöhung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen