WVE berät über Krach in der Opernscheune

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30. Juli 2015, 16:10 Uhr

Der Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Eutin wird Anfang nächster Woche über die Führungskrise in ihrer Neue Eutiner Festspiele GmbH beraten. Das kündigte der WVE-Vorsitzende Klaus Hoth gestern an.

In der Sache sieht Hoth allerdings keinen Grund, von der Entscheidung des Festspiele-Beirats abzurücken, wonach es keine Vertragsverlängerung für die Geschäftsführerin Sabine Kuhnert geben soll. Dieser Entschluss sei vertragsgemäß erfolgt, daraus könne dem Beirat kein Vorwurf gemacht werden. „Die WVE als Gesellschafterin stand bisher immer hinter dem Beirat. Wir können jetzt doch nicht den Fünfen in den Rücken fallen, die vier Jahre stets alles gut gemacht haben für uns“, sagte Hoth. Entscheidende Weichenstellungen für die Festspiele seien erst Mitte August zu erwarten, wenn in der WVE neue Strukturen und Kapitalgeber für die GmbH vorgestellt würden. Noch Hoffnung, doch länger für die Festspiele arbeiten zu können, äußerte Geschäftsführerin Sabine Kuhnert im OHA-Interview. Interview Seite 3

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