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ungeliebte bäume : Wurzeln verstopfen Abflussrohre

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Anwohner der Bismarckstraße protestieren und warnen erneut: Im Haus von Gerhard Brennecke waren über 2000 Euro teure Reparaturen fällig. Für Anlieger ist es eine Frage der Zeit, wann Gas- und Stromleitungen betroffen sind.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 16:21 Uhr

Für Ingo Wagner, „Sprecher der platanengeschädigten Bürger“ in der Bismarckstraße, steht zweifelsfrei fest: Mit dem Wurzelwachstum der von vielen Anliegern ungeliebten Straßenbäume tickt eine Zeitbombe. Und durch eine Beschneidung der Bäume (wir berichteten) werde das Problem eher verschärft.

Den jüngsten Beleg liefert danach Gerhard Brennecke. In dessen Haus (Bismarckstraße 13) waren die Brauchwasser-Abflüsse verstopft – von den Wurzeln einet Platane, die auf der anderen Straßenseite über 20 Meter entfernt steht. Die Beseitigung dieses Schadens wedre mehr als 2000 Euro kosten, stellt Wagner fest und fügt hinzu: „Durch den letzten Baumschnitt hat sich die Situation verschlimmert. Die Ausbreitung der Stämme und Wurzeln scheint nun noch schneller voranzugehen.“

Erneut warnt Wagner vor der Gefahr, die mit diesem unterirdischen Wuchs in Hinsicht auf Gas- und Stromleitungen verbunden sei, deshalb wiederholt er seine Einschätzung, dass mit dem Wurzelwerk eine Zeitbombe verbunden sei.

„Folgende Probleme sind auffällig: Erhebliche Anhebung der Bordsteine, Aufplatzen und Erhebung der Fahrbahndecke (Asphaltierung) und oberirdische Wurzelbildung über die Gehwege. Durch die ,Beulen‘ in der Fahrbahn müssen sich die Autofahrer äußerst vorsichtig verhalten, um sich nicht bei Entgegenkommen zu berühren, oder durch die Unebenheiten Schäden am Fahrzeug zu riskieren. Desweiteren kommt es bei starkem Niederschlag immer wieder zu Überflutungen in den Senken der Bismarckstraße. Die Frage stellt sich, ob die Kanalisation vielleicht durch den Wurzeleinwuchs bereits verstopft ist und deshalb die Wassermengen nicht mehr aufnehmen kann.“ Ein Verdacht, der angesichts der Erkenntnisse im Hause von Gerhard Brennecke durchaus Berechtigung hat.

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