„Wundertüte“ als Gegner

Die Eutiner hoffen, dass Kapitän Christian Rave nach seinem Muskelfaserriss gegen Flensburg wieder zur Verfügung steht.
Die Eutiner hoffen, dass Kapitän Christian Rave nach seinem Muskelfaserriss gegen Flensburg wieder zur Verfügung steht.

Die Eutiner Oberliga-Mannschaft weiß nicht, mit welcher Mannschaft Weiche Flensburg morgen anreist

shz.de von
13. September 2018, 13:18 Uhr

Eutin 08 will in der Fußball-Oberliga den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Die Eutiner erwarten morgen (15. September) um 14 Uhr die zweite Mannschaft des SC Weiche Flensburg. „Das ist eine Wundertüte, weil man nicht weiß, ob Spieler der ersten Mannschaft eingesetzt werden“, sagt 08-Co-Trainer Tim Brunner.

Hinter der Eutiner Startelf stehen noch diverse Fragezeichen. Auf jeden Fall fehlen werden Urlauber Florian Härter und die verletzten Lennart Weidner und Dannis Sauer. Zudem sind Marvin Obenaus, Fatlind Zymberi und Moritz Achtenberg erkrankt oder angeschlagen.

Ob Christian Rave, seit vergangenem Dienstag frischgebackener Vater eines Sohnes, wieder einsatzbereit ist, bleibt offen. Er könnte auf die vakante Sechser-Position vor der Abwehr rücken. Fraglich ist auch, ob Kevin Hübner, der auf beiden Flügeln für mächtig Dampf sorgen kann, schon für eine längere Einsatzzeit bereit ist. Auch im zentralen Mittelfeld steht nicht fest, wer neben Florian Ziehmer auflaufen wird. Zuletzt empfahlen sich Thies Borchardt und Lukas Schultz für einen Einsatz. „Es ist noch vieles offen, weil wir etliche Alternativen haben. Entscheidungen werden wir erst nach dem Abschlusstraining treffen“, kündigt Brunner an.

Die Eutiner haben den kommenden Gegner beobachtet. „Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel und wollen spielerisch zum Ziel kommen. Das kommt uns vielleicht entgegen“, hofft Brunner. Der SC Weiche Flensburg rangiert derzeit auf dem achten Tabellenplatz und hat neben dem Heider SV und dem VfB Lübeck II die wenigsten Gegentore in der Liga kassiert.

Die Trainer wollen an ihrem Spielsystem festhalten und der Partie ihren Stempel aufdrücken. „Wir müssen gut gegen den Ball arbeiten und im Abschluss konsequent agieren. Dann bleiben die drei Punkte in Eutin“, sagt Tim Brunner.

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