Süsel : Woltersmühlen: Straßenbau beginnt

Die Alte Salzstraße in Woltersmühlen wird dieses Jahr zur Baustelle. Im gleichen Zug soll die Lindenallee von der Alten Salzstraße an bis zur neuen Schwartau brücke saniert werden.

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09. März 2011, 11:16 Uhr

süsel / woltersmühlen | Nachdem Mitte Dezember die Gemeindevertretung den Ausbau eines 500 Meter langen Abschnittes in dem Ort beschlossen hatte, zog der Bauausschuss am Montagabend die letzte Konsequenz und hob einen vorsorglich angebrachten Sperrvermerk im Haushalt auf. Damit werden knapp 200 000 Euro an kommunalen Mitteln für den Straßenausbau freigegeben.

Teil des Beschlusses ist, dass die Anlieger der Alten Salzstraße an den Kosten beteiligt werden. Insgesamt 49 betroffene Grundeigentümer gibt es, sagte Dorit Klees aus dem Rathaus dem OHA. Zusammen sollen sie rund 100 000 Euro Beiträge leisten, das entspricht einem Schlüssel von 50 Prozent der beitragsfähigen Ausbaukosten.

Die Aussicht, finanziell beteiligt zu werden, hatte im Vorweg naturgemäß zu Protesten in Woltersmühlen geführt. Zu den Konsequenzen der Diskussionen mit den Betroffenen gehört, dass der Ausbau der Straße nicht, wie eigentlich vorgesehen, auf eine Breite von 4,75 Meter, sondern nur noch vier Meter erfolgt. Außerdem wurde der Wunsch aus der Dorfschaft berücksichtigt, den Ausbau und die Erneuerung auch hinter dem Bahnübergang Richtung Ottendorf vorzunehmen.

Der Bauausschuss genehmigte am Montag außerdem eine Änderung des Bebauungsplanes (B-Plan), der für das Gewerbegebiet am Süseler Baum gilt: Mit dieser Korrektur wird das Aufstellen von Werbeschildern genehmigt. Außerdem ist nun die Beseitigung eines Knicks erlaubt, wenn im vorgeschriebenen Umfang ein Ersatz geschaffen wird.

Abweichung von der Einstimmigkeit gab es beim B-Plan 35, für den mehrheitlich ein erneuter Satzungsbeschluss erfolgte. Mit diesem Plan wird der Bau eines Solarparks bei Bujendorf geregelt, wobei die Vorgaben aus den Genehmigungen des Flächennutzungsplanes aufgenommen wurden. Die Freien Wähler sind Gegner dieser Solarpark-Planung.

Weiter sprach sich der Ausschuss für eine Korrektur der Gothendorfer Abrundungssatzung aus und für die Möglichkeit, dass an der Wasserskianlage in Süsel ein Starthaus für die dritte Skiliftbahn gebaut werden kann.

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