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Blekendorf : Wohnhaus des Reiterhofes „Kornhof“ abgebrannt

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

40 Pferde blieben bei dem Feuer unverletzt. Die Brandursache steht noch nicht fest. Fachleute der Kripo haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2015 | 09:15 Uhr

Das Wohnhaus des Reiterhofes „Kornhof“ in Blekendorf ist bei einem Feuer am Ostermontag vollständig niedergebrannt. „Lediglich die Außenmauern des Hauses stehen noch“, teilte Polizeisprecher Oliver Pohl gestern mit. Bei dem Feuer seien weder Menschen noch Tiere verletzt worden.

Das Feuer brach nach Darstellung im Polizeibericht gegen 17 Uhr aus. Pohl weiter: „Während des Brandausbruchs haben sich keine Personen im Haus befunden.“ Die in Nebengebäuden stehenden Tiere seien aus den Ställen gerettet worden. Zu Schäden an den Tieren kam es nicht. Polizei und Feuerwehr bezifferten den Sachschaden auf mehrere 100  000 Euro.

Der Brandort wurde nach den Löscharbeiten beschlagnahmt und der Sachverhalt durch den Kriminaldauerdienst Kiel und die Polizeistation Lütjenburg aufgenommen. Zur Brandursache machte die Polizei noch keine Angaben.

Vor Ort waren zehn Freiwillige Feuerwehren unter der Leitung von Dieter Folkowski von der Freiwilligen Kaköhl-Blekendorf eingesetzt. Daneben waren Blauröcke aus Nessendorf, Sechendorf, Lütjenburg, Kletkamp, Neudorf-Hohwacht, Kirchnüchel, Högsdorf, Gowens und Dannau am Brandort.

„Ein direkt ans Wohnhaus angrenzendes Stallgebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen“, berichtete Gerhard Bock, Sprecher der Kreisfeuerwehr. Für die umliegenden Gebäude, in denen etwa 40 Pferde untergestellt und Stroh gelagert seien, bestand keine Gefahr, so dass die Pferde sogar in ihren Boxen bleiben konnten.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand., sagte Bock. Für die ersten Löschangriffe sei das Löschwasser der wasserführenden Löschfahrzeuge genutzt worden. Außerdem seien lange Schlauchleitungen zur Mühlenau und den Fischteichen in Kletkamp verlegt worden. Gerhard Bock: „Erschwerend kam hinzu, dass die Zuwegung aus Spurplattenwegen besteht.“

Das Großfeuer wurden von etwa 150 Einsatzkräften – darunter etwa 30 Atemschutzträger – bekämpft. Die vielen Einsatzkräfte waren erforderlich, weil neben den Löscharbeiten lange Wege zu Wasserversorgung erforderlich waren.

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