„Wo Gott ist, wird die Welt farbiger“

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14. Dezember 2015, 00:32 Uhr

Bunte Strahlen warf die Morgensonne gestern durch die Fenster der Universitätskirche. Über 100 Besucher haben sich am 3. Advent in dem Gotteshauses eingefunden. Landesbischof Gerhard Ulrich sagte über die christliche Sehnsucht im Advent: „Wir erwarten, dass der Himmel aufreißt“. Indem Ulrich darauf verwies, dass der Apostel Paulus seinerzeit keine einfachen Antworten auf die Probleme in seiner Gemeinde gewusst habe, spannte er den Bogen zur Gegenwart und besonders zur aktuellen Flüchtlingsdebatte: Der Geistliche beklagte, dass vermeintliche „Weise“ in Talkshows und Gremien die Welt zu erklären wüssten, ohne sich ihrer menschlich begrenzten Sicht bewusst zu sein.

Dem Elend dieser Welt, dem derzeit Millionen von Menschen entfliehen wollen, setzte der Prediger zum Schluss die hoffnungsvolle Adventsbotschaft entgegen: „Wo Gott ist, wird die Welt farbig“.

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