Wismar nutzte zwei Fehler von Strand 08 aus

Der Timmendorfer Kapitän und Goalgetter Marco Pajonk (Mitte) nimmt es gleich mit zwei Gegenspielern von Anker Wismar auf und wird nur durch ein Foulspiel gestoppt.
Der Timmendorfer Kapitän und Goalgetter Marco Pajonk (Mitte) nimmt es gleich mit zwei Gegenspielern von Anker Wismar auf und wird nur durch ein Foulspiel gestoppt.

shz.de von
08. Juli 2018, 00:39 Uhr

Nur wenige Besucher kamen Sonnabend in die Strand-Arena von Timmendorfer Strand, um eine 1:2(0:0)-Niederlage von Strand 08 gegen Anker Wismar zu sehen. Bei bestem Badewetter merkte man beiden Mannschaften die fehlende Frische an.

In den Anfangsminuten machten die Gastgeber viel Druck und bestimmten das Geschehen. Bereits in der dritten Minute hatte Marcus Steinwarth die erste Chance, seine Direktabnahme nach einem Eckball von Jannik Gerlach zischte jedoch knapp über den Querbalken. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie. Anker Wismar gestaltete die Partie ausgeglichen, blieb aber harmlos. Nur selten suchten die Gäste den Torabschluss und hatten im ersten Durchgang keine zwingende Chance. Beide Mannschaften leisteten sich viele Abspielfehler, so dass sich die Begegnung hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.

Die Timmendorfer waren etwas zielstrebiger und versuchten es zumindest mit Schüssen auf das gegnerische Tor. So fand wiederum Steinwarth ebenso im Gäste-Keeper Jakub Kosiorek seinen Meister wie Gerlach mit einem direkten Freistoß.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie munterer, wobei Strand 08 ein Start nach Maß erwischte. In der 47. Minute fasste sich der gerade eingewechselte Sergen Tarim aus 25 Metern ein Herz und zog ab. Der Schuss landete unhaltbar zum 1:0 im linken Tordreieck. Doch Anker Wismar gab sich nicht geschlagen und nutzte zwei individuelle Fehler im Timmendorfer Aufbauspiel clever aus.

Erst traf Johannes Plawan in der 75. Minute zum Ausgleich. Nur sechs Minuten später war Tschomba Oliveira zur Stelle und erzielte den 2:1-Siegtreffer für die Gäste.
„Heute war unserer Mannschaft die harte Trainingswoche anzumerken. Dennoch hätten wir uns mehr Willenskraft gewünscht“, sagte der Timmendorfer Trainer Frank Salomon.

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