"Wir können es nicht begreifen"

„Sein Platz bleibt leer“: Rosen und eine von Elgin Lohse entzündete Kerze erinnerten gestern an den am Wochenende plötzlich verstorbenen CDU-Stadtvertreter Joachim Belter. Foto: Buhmann
„Sein Platz bleibt leer“: Rosen und eine von Elgin Lohse entzündete Kerze erinnerten gestern an den am Wochenende plötzlich verstorbenen CDU-Stadtvertreter Joachim Belter. Foto: Buhmann

Avatar_shz von
30. Juli 2009, 09:58 Uhr

Eutin | "Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind - und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf." Dieses Shakespeare-Zitat stellte gestern Abend Bürgervorsteher Ernst-Joachim Meseck seiner Trauerrede über Joachim Belter voran.

"Sein Platz in unseren Reihen bleibt heute und für immer leer. Was bleibt, ist die Ohnmacht, die Trauer, sind die Fragen", drückte Me seck die allgemeine Fassungslosigkeit in der Stadtvertretung über den plötzlichen Tod des CDU-Politikers aus. Er habe über alle Parteigrenzen hinweg Anerkennung und Achtung für seine Offenheit und fürsorgliche Art erhalten; damit habe er viele politischen Entscheidungen für die Stadt vorantreiben können, würdigte der Bürgervorsteher Belters Leistungen.

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, der zuvor einen Strauß weißer Rosen auf Belters bisherigen Platz gelegt hatte, atmete tief durch, bevor er mit belegter Stimme im Namen der Stadtverwaltung postum einen Dank für die vorbildlich faire Art der Zusammenarbeit aussprach: "Jimmy Belter war sachlich, fachlich, zielorientiert ausgerichtet und drängte auf Entscheidungen. Er konnte aber auch zuhören und ließ sich Dinge erklären. Wir können es einfach nicht begreifen, dass er jetzt nicht mehr bei uns ist." Nach einer lange lastenden Gedenkminute ging es dann zur Tagesordnung über.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen