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Bürgerpreis : „Wir danken Susanne Naue für ihre Begeisterung für die Kunst“

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gemeinde zeichnet die Kulturkreisvorsitzende Susanne Naue posthum aus.

Nachdenklichkeit und Stille zog ein beim Neujahrsempfang im Kursaal, als Malentes Repräsentanten zu einer ungewöhnlichen Ehrung aufriefen: Susanne Naue wurde posthum mit dem Bürgerpreis der Gemeinde ausgezeichnet.

„Wir danken Susanne Naue für ihre Begeisterung für die Kunst, und dass sie diese mit uns allen teilte“, fand Bürgervorsteher Rainer Geerdts in seiner Laudatio die passenden Worte für die langjährige Vorsitzende des Kulturkreises Malente. Bereits seit 1989 war Susanne Naue im Kulturkreis aktiv. Als sich bei der Mitgliederversammlung 2006 kein Nachfolger von Egon Günzel als Vorsitzender finden ließ, sei es Susanne Naue gewesen, die sich dazu bereit erklärt habe, berichtete der Bürgervorsteher. „Solch ein zartes Frauenfüßlein soll nun in die großen Schuhe eines Egon Günzel passen?“, habe Dr. Gerhard Stritzel auf der damaligen Sitzung die Zusage kommentiert.

Danach habe Susanne Naue die Jahresprogramme geschrieben, sich um die Auswahl der Künstler gekümmert, die Werbung und den Kartenvorverkauf gemanagt sowie die Veranstaltungsorte liebevoll dekoriert und jeden Besucher persönlich begrüßt. „Kurzum: Sie war das pulsierende Herz einer jeden der vielen schönen Abende im Haus des Kurgastes, in den Kirchen von Malente und Neukirchen und an anderen Veranstaltungsorten“, würdigte Geerdts das ehrenamtliche Engagement von Susanne Naue.

Sein Fazit: „Frau Susanne Naue ist in die großen Schuhe ihres Vorgängers Egon Günzel hineingewachsen und hat sie voll ausgefüllt – wenn nicht sogar gesprengt“.

Drei Tage, nachdem der Ausschuss für Schule, Jugend, Soziales und Sport am 20. November die Entscheidung getroffen hatte, Susanne Naue mit dem Bürgerpreis auszuzeichnen, verstarb sie im Alter von 56 Jahren. Ihr Mann Frank-Heinz Naue nahm die Bürgerpreis-Urkunde entgegen mit Dank für die posthume Ehrung und die treffenden Worte. Statt eines Goldrings mit Malenter Wappen werde er den von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gegenwert für die Nachwuchsförderung musikalischer Talente in der Region spenden.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 17:50 Uhr

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