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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 18:46 Uhr

Winterdienst entfernt auch Böller

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Innenstadtreinigung, Neujahrsdienst, Rufbereitschaft: Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben trotz bisherigen Kältemangel gut zu tun

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Es wird langsam kalt, doch richtig ausrücken zum Winterdienst mussten die Mitarbeiter des Baubetriebshofes in diesem Jahr erst zwei Mal. „Das ist sehr wenig, aber gut, um Überstunden abzubauen“, sagt Nils Clasen. Zwischen 60 und 100 habe jeder der 30 Mitarbeiter im Schnitt, da sei ein milder Winterbeginn etwas Schönes. Doch zu tun gibt es eigentlich immer etwas – als Mitarbeiter des Baubetriebshofes.

„An Markttagen reinigen wir die Innenstadt rings um den Markt, wenn ein Verkehrsschild umgefahren wird, richten wir es auf, oder wenn auf Gehwegen Platten hochstehen, weil ein Laster drüber gefahren ist und Menschen stolpern können, reparieren wir, wenn möglich sofort“, sagt Peter Piepke. Beide langjährigen Mitarbeiter haben derzeit Rufbereitschaft und Silvester und Neujahr Dienst. „Wenn es nicht friert, können wir die Kehrmaschine einsetzen, um die Innenstadtstraßen sauber zu bekommen“, sagt Clasen. Was nicht maschinell geht, wird per Hand gemacht.

Die Temperaturen sollen fallen, der Schnee noch kommen. „Wir sind vorbereitet“, sagen die Mitarbeiter. Rund 100 Tonnen Streusalz liegen im Lager, der Rest – weitere 150 Tonnen – sind geordert und werden demnächst geliefert. Für die Gehwege gibt es ein spezielles Sand-Salz-Gemisch, auch das ist da. Drei Großfahrzeuge mit „Schnee-Schieber-Schild“ und zwei kommunale Schlepper mit Streuautomatik sind einsatzbereit.

Wer entscheidet eigentlich, wann es losgeht? „Drei Kontrolleure sind ab drei Uhr unterwegs und begutachten die Straßen. Ist es glatt oder muss geräumt werden, werden wir per Handy alarmiert und sind ab spätestens vier Uhr im Dienst“, sagt Peter Piepke. Die Räumung erfolgt nach verschiedenen Prioritäten – Hauptstraßen, Busspuren, Berge, vor Krankenhäusern und Feuerwehren und anderen öffentlichen Gebäuden sowie auf Gehwegen. Ist das geschafft, kommen die Nebenstraßen dran. Offiziell dauert der Winterdienst bis 31. März.

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