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Windmüller-Verband wählt neuen Chef: Claus Weilandt wirbt für einen weiteren Ausbau

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Windmüller im Südosten Schleswig-Holsteins ernannten auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Claus Weilandt, Windmüller aus Fehmarn, wurde einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Künftig wird er die Interessen der Branche in den Kreisen Plön, Ostholstein, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und den Städten Kiel, Neumünster und Lübeck vertreten.

„In unserer Region ist die Windenergie ein wesentlicher Wertschöpfungsfaktor“, sagte Weilandt in seiner Antrittsrede, „dabei ist sie die günstigste aller Erneuerbaren Energien. Zudem werden mehr als vier Millionen Tonnen Klimaschädlicher Gase im Jahr allein durch die Windenergie in Schleswig-Holstein eingespart. Ein Grund mehr, um sich für den Ausbau stark zu machen“.

Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Jan Brodersen als Stellvertreter, Julius Detlef als Schriftführer und einem fünfköpfigen Beirat.
Neben der Wahl standen bundespolitische Themen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz auf der Tagesordnung oder die Modellierung der kommenden Ausschreibung. Auch die Landespolitik kam nicht zu kurz: Denkmalschutz, Tourismus oder Flugsicherung waren einige der angesprochenen Themen.

Carsten Schmidt von der Firma Tennet stellte den Planungsstand der Ostküstentrasse vor und warb für eine Auftaktkonferenz „Dialogverfahren Ostküstenleitung“ für den 1. Abschnitt Kreis Segeberg, Kreis Stormarn und Raum Lübeck. Sie wird am 26. November in Bad Oldesloe stattfinden.

Michel Ahrendsen von der Firma Parasol stellte in seinem Vortrag das Prinzip der bedarfsgerechten Befeuerung vor. Dieses Passiv-Radar-System sorgt dafür, dass Windenergieanlagen nachts nur blinken, wenn sich tatsächlich ein Flugkörper nähert. Auch bestehende Windparks können nachgerüstet werden.

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erstellt am 18.Nov.2014 | 15:02 Uhr

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