„Wildwasser“ im Kleinen See

Die Triathleten musste bei der Olympischen Distanz nach einer Schwimmrunde die Wendemarke umrunden und sich dann ein zweites Mal ins kühle Nass stürzen.
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Die Triathleten musste bei der Olympischen Distanz nach einer Schwimmrunde die Wendemarke umrunden und sich dann ein zweites Mal ins kühle Nass stürzen.

Kurze und lange Wellen machten beim 20. Rosenstadt-Triathleten den Sportlern das Schwimmen schwer

shz.de von
22. Juni 2014, 16:56 Uhr

„Ich bin schon viele Strecken geschwommen, aber das Wasser heute war eine ganz besondere Herausforderung“, sagte Bettina Lange vom TSV Bargteheide. „Sie ersten 300 Meter hatten es in sich, kurze Wellen, lange Wellen, es war alles dabei.“ Sie war über die Olympische Distanz souveräne Siegerin. Einen klaren Sieger gab es auch bei den Männern. Der Kieler Dominik Adlung ließ die Konkurrenten klar hinter sich.

„Ich habe schon im Dezember für den Rosenstadt-Triathlon gemeldet“, sagte Adlung, der zum ersten Mal an Landesmeisterschaften teilnahm. Aber Eutin liegt für ihn gleich um die Ecke, da lag es nahe, dass er 2014 sein Debüt geben würde. Er hat eine gute Saison hinter sich, Er trainiere in diesem Jahr intensiver und strukturierter, erklärte der Sieger beim Interview nach dem Zieleinlauf. Über die Strecke half ihm auch sein Fanclub, seine Freundin, deren Eltern und seine Eltern feuerten den 30jährigen Sportstudenten unüberhör- und unübersehbar an. „Sie hatten sich strategisch geschickt um die Srecke verteilt“, sagte Dominik Adlung.

Auch das Landesligateam der SG Trias Bad Schwartau/PSV Eutin war mit dem Wettkampf hochzufrieden. „Die längeren Strecken liegen uns,weil wir alle ja schon etwas älter sind. Wahrscheinlich haben wir uns heute in der Liga ein wenig verbessert“, sagte Frank Groen. Er sah auch den Kampf gegen die Wellen als die schwierigste Dsziplin an. Sein Rezept: „Wenn du rechts Luft holst, merkst du den Wind nicht so.“

Eine optimale Saison bestreitet Bettina Lange, die sich über die Zuneigng der Zuschauer sichtlich freute und auf dem Sportplatz bei jeder Runde fröhlich lachend den Triathlonfans zuwinkte. „Ich bin gut im Training, der Wettkampf hat Spaß gemacht“, stellte Bettina Lange fest. Bei den deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen holte sie den Titel in ihrer Altersklasse. In Eutin war sie in der Offenen Klasse unumstritten die Nummer Ens. „Ich freue mich, dass ich mit 45 Jahren noch so gut mithalten kann“, sagte die erfahrene Sportlerin, die sich freute, dass auch die Zweitplatzierte, Rike Kubillus, für den TSV Bargteheide startet. „Sie wird sicher einmal meine Nachfolgerin“, hofft Lange, die runde 20 Jahre älter ist als die Vize-Landesmeisterin.

Bettina Lange half im Bargteheider Landesligateam aus. Der Grund: Einige Starterinnen sind zu jung, um über die Olympische Distanz starten zu dürfen. So sprang Bettina Lange ein – und gewann klar.

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