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„Wildes-Wald-Fest“ blieb hinter den Erwartungen zurück

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 30.Aug.2015 | 13:13 Uhr

Einige hundert Besucher, vornehmlich Familien mit kleinen Kindern, nutzen das sonnige Wetter am letzten Sommerferienwochenende für einen Familienausflug zum zweiten Sommerfest auf dem Bungsberg. Trotz ständigem Kommen und Gehen wurden die von Organisatorin Maraike Wittek vom „Erlebnis Bungsberg“ erwarteten zweitausend Besucher nicht erreicht und somit die Zahlen der Premiere im vergangenen Jahr nicht wie gehofft übertroffen. Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Ostholstein, war dennoch zufrieden mit dem Tag, der trotz allem die Bedeutung des Bungsberges für Tourismus und Bildung hervorhebe.

Es sollte ein wildes Fest im Wald werden. Um das Motto Wirklichkeit werden zu lassen hatten sich viele Organisationen rund um Wald und Natur einiges einfallen lassen. Bei keiner der Mitmachaktionen gab es lange Wartezeiten. Eng am Thema war die Wildschwein-Ralley vom Erlebniswald Trappenkamp. Ebenfalls tief im Wald fanden sich die Baumkletterer der Landesforsten Schleswig-Holstein, bei denen eine mächtige Buche erklommen werden konnte.

Andreas Rabuske klagte zur Halbzeit des Festes nicht. Der Strom der Kletterwilligen, die er auf dem Weg ins Blätterdach sicherte, war bis dahin nicht abgerissen. Neben dem Schönwalder Schul- und Dorfmuseum waren auch die Nachbarn vom Oldenburger Wallmuseum und dem Zeittor aus Neustadt vor Ort und boten Holzbearbeitung mit dem Flintstein, Specksteinbearbeitung, Bernsteinschleifen und Seifenkochen an. Neben dem Wildpark Eekholt präsentierte sich auch das zweite Bildungsprojekt der Sparkasse Holstein aus Grabau im Kreis Stormarn.

Rasantes boten die Pfadfinder des Schönwalder Stammes „Swentana“ mit einem Schubkarren-Wettrennen über einen Hindernisparcours an. Für die kleinsten Besucher wartete das Figurentheater Wolkenschieber mit dem Stück „Die Schlappohr-Pfeife“ auf.

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