Wiedergutmachung gegen Ahrensbök

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13. November 2018, 21:44 Uhr

Mit dem Spiel seines Teams gegen den SV Fehmarn war der Trainer der Kreisligahandballer der HSG Holsteinische Schweiz II, Andreas Ochs, gar nicht zufrieden. Eine Woche später betrieb seine Mannschaft Wiedergutmachung: Gegen den MTV Ahrensbök glückte ein 25:20(11:7)-Sieg.

Es war das Duell zweier Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte der Kreisliga Ostholstein. Nach kurzem Abtasten in den ersten Minuten entwickelte sich ein Spiel, das durch harte Abwehrarbeit auf beiden Seiten dominiert wurde. So ergab sich über 7:3 (18.) eine recht torarme Partie, bei der die Holsteiner zunächst stets vorne lagen. Andreas Ochs freute sich darüber, dass „endlich einmal das Spiel mit und über den Kreis“ funktionierte. Lob gab es in der Halbzeitpause, in die die HSG II mit einer Vier-Tore-Führung ging, auch für die Abwehr.

Zwar hatte sich Björn „Bifi“ Degner beim Blocken eines Schlagwurfs zwei Finger ausgekugelt, doch das hinderte den Handwerker nicht am Weiterspielen. An der Auswechselbank wurden ihm die Finger wieder eingekugelt und mit Tape fixiert, sodass es auch für den Abwehrchef weiterging.

Kurios: Als Schiedsrichter wurde Alexander Buse, selbst Mitglied der HSG Holsteinische Schweiz, vom Verband angesetzt. Er hatte das Spiel jederzeit im Griff.

Mitte der zweiten Hälfte kamen die Ahrensböker besser ins Spiel. Beim 14:14 (43.) gelang MTV-Spieler Felix Niclas Wulf der Ausgleich. „Unser aktuelles Problem“, beschrieb Ochs, „da stottert der Motor ein wenig, läuft für circa zehn Minuten unrund.“ Doch seine Mannschaft fing sich wieder und durfte dank eines 5:1-Runs von 20:19 (54.) auf 25:20 einen Fünf-Tore-Sieg bejubeln.

Trainer Ochs will sein Team in dieser Woche hauptsächlich mit Angriffstraining auf das anstehende Vereins-Derby gegen die HSG Holsteinische Schweiz III vorbereiten – dann vermutlich mit Alexander Buse als Spieler der dritten HSG-Mannschaft. Anpfiff ist am Sonnabend um 19 Uhr in der Malenter Sporthalle am Ernst-Rüdiger-Sportzentrum.

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