Wieder mehr Licht für die Malenter Wildschweine

Peter Hundrieser, Gerd Schumacher und Forst-Praktikant Constantin Dircks  (von links) sind mit dem Ergebnis zufrieden.
Peter Hundrieser, Gerd Schumacher und Forst-Praktikant Constantin Dircks (von links) sind mit dem Ergebnis zufrieden.

shz.de von
22. August 2013, 10:35 Uhr

Längst überfällig war die Fällung von rund 500 Bäumen in dem drei Hektar großen Gehege der Wildschweine im Malenter Wildgehege. „Die Schweine bekamen nur noch an einer Stelle etwas Sonne ab“, sagte Gerd Schumacher, Vorsitzender des Fördervereins Dorf und Natur (Födona), der das 1965 gegründete Gehege pflegt.

In nur einem halben Tag wurden die Bäume mit einem sogenannten Harvester, einer Holzerntemaschine, die Bäume fällt und zugleich entastet und auf Länge schneidet, gefällt. Gute 150 Festmeter Holz wurden auf diese Art im Wildgehege geerntet. „Dafür hätten zwei Mitarbeiter etwa 14 Tage benötigt“, sagte Förster Peter Hundrieser von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, denen das 20 Hektar große Areal gehört.

Die Wildschweinen und ihren jungen Nachwuchs störte das Getöse der großen Maschine nicht. „Für sie war es eine willkommene Abwechslung“, erzählte Peter Hundrieser. Kaum seien die Bäume gefällt gewesen, seien die Tiere hervorgekommen, um sich das Grün der Äste schmecken zu lassen. Im Herbst stehen weitere Fällungen im Rotwildgatter sowie aus Sicherheitsgründen einige Pappeln auf dem frei zugänglichen Areal an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen