Wieder Gastgeber für „Herbergssuche“

Avatar_shz von
23. November 2018, 13:39 Uhr

In diesem Jahr wird ab dem 1. Adventssonntag (2. Dezember) in Malente und Umgebung eingeladen zu einem alten christlichen Adventsbrauch, der „Herbergssuche“. Menschen machen sich im Advent auf einen Weg, um sich vorzubereiten auf das Fest der Geburt von Jesus, dem Gottessohn zu Weihnachten.

„Die Herbergssuche erinnert uns an das Geschehen aus der Weihnachtsgeschichte“, sagen die Organisatoren Regine und Thomas Waack und zitieren die Weihnachtsgeschichte: „…und sie fanden keinen Raum in der Herberge“. Für die hochschwangere Maria und Josef blieben die Türen verschlossen. Sie mussten weiterziehen und fanden letztlich nur eine Unterkunft in einem Stall. Zugleich erinnere die Herbergssuche daran, dass auch heute Menschen heimatlos oder einsam sind, so Waack. „Die sollen wir nicht vergessen.“ Jeder ist eingeladen, sich aufzumachen auf diesen besonderen Adventsweg. Eine Marienfigur als Teil der Heiligen Familie wird in der Adventszeit an einigen Abenden von Haus zu Haus jeweils um 18 Uhr weitergetragen in eine andere Familie.

Dort soll Gelegenheit zu einer kleinen, besinnlichen Adventsfeier bei Tee, Glühwein, adventlichem Gebäck oder ähnlichem sein – mit Menschen aus der Nachbarschaft, aus den Kirchengemeinden und der Ökumene sowie Bekannten oder Freunden. Für die Gestaltung des adventlichen Beisammenseins finden die Teilnehmer Anregungen in einer kleinen Mappe, zusammengestellt von Regine Waack.

Wer Maria für eine oder mehrere Nächte eine Herberge gewähren möchte oder Fragen hat, wie das Prozedere abläuft, kann sich unter Tel. 04523/3316 oder per E-Mail an pastor.waack@t-on line.de bei Regine und Thomas Waack melden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen