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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 20:10 Uhr

Wie wird Eutin die Barrieren los?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 10.Feb.2015 | 12:20 Uhr

Gibt es die Chance, dass Eutin zur Landesgartenschau 2016 barrierefrei ist? Dieser Frage soll in einem Workshop am Donnerstag, 19. Februar, von 14 bis 17 Uhr im Brauhaus nachgegangen werden. Vertreter der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, der Lebenshilfe Ostholstein, der Landesgartenschaugesellschaft, der Tourist-Info und der Stadt Eutin wollen das Thema gemeinsam mit Interessierten aufarbeiten. Eutin nimmt dabei an einer bundesweiten Innenstadtstudie teil.

Die Landesgartenschau 2016 in Eutin soll dabei im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung, zu der 600  000 Besucher erwartet werden, solle so weit wie möglich barrierefrei sein. Auch Stadt und Umland setzten auf das Thema „Ein Tourismus für Alle“, um damit zusätzliche Wertschöpfung für die Region zu generieren.

In Vorbereitung auf die Veranstaltung wollen Experten der Lebenshilfe Ostholstein ausgewählte Betriebe besuchen. Ihre Eindrücke zur barrierefreien Gestaltung sowie Verbesserungsmöglichkeiten werden in dem Workshop präsentieren.

Das Thema Barrierefreiheit gewinne in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung, besonders mit Blick auf eine immer älter werdende Gesellschaft rückten Aspekte wie Erreichbarkeit und Begehbarkeit in den Vordergrund.

„Barrierefrei“ sei inzwischen auch ein Qualitäts- und Komfortmerkmal, von dem Menschen mit und ohne Behinderung profitieren könnten. Für Menschen mit Behinderung gehe es freilich um mehr: Barrierefreiheit bei der Informationsbeschaffung, der An- und Abreise und der Situation vor Ort. Davon hänge für die Betroffenen ab, ob sie überhaupt an öffentlichen Angeboten teilhaben können.

Inklusion und Barrierefreiheit seien nicht nur im Tourismus Top-Themen, sondern auch im Einzelhandel, in der Gastronomie und in kulturellen Einrichtungen: Barrierefreiheit sei inzwischen auch ein Werbefaktor.

Es gibt noch freie Plätze beim Workshop. Die Teilnahme ist kostenfrei, Interessenten können sich per E-Mail bei Fenja Gengelazky bei der TASH anmelden (gengelazky @sht.de).

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