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Wettpflügen in Untersteenrade mit großem Zuspruch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 15:37 Uhr

Der Verein „Historische Furche“ lud am vergangenen Sonntag nicht nur Freunde historischer Traktoren zum siebten Mal zum Wettbewerb im Leistungspflügen auf einen Stoppelacker bei Pönitz. 15 Teilnehmer ohne Beschränkung des Alters für sich oder ihre Schlepper machten sich ans Pflügen ihrer Beete. Am besten machte es nach Ansicht der Wettkampfrichter Hein Ramm aus Itzehoe. Seinen Lanz Bulldog fuhr er im Stehen, denn er war einer von wenigen, der keinen hydraulischen Flug nutzte. Mit Muskelkraft brachte er die Pflugscharen auf die richtige Tiefe, während er mit einem Blick über die Schulter für die richtige Richtung sorgte. Den zweiten Platz im Starterfeld, dessen Teilnehmer auch aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Pinneberg nach Ostholstein gekommen waren, belegte Klaus Bahlert aus Lilienthal in der Propstei. Ramm und Bahlert sammelten so weitere Punkte für den Leistungsentscheid. Ihre Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Pflügen steht jedoch bereits fest. Die weiteste Anreise hatte Jens Bermann aus Sachsen-Anhalt, der mit dem dritten Platz belohnt wurde. Klein war das Teilnehmerfeld beim Pflügen mit Pferden. Nur Wolfgang Andresen und Werner Unruh, der am Ende den Sieg mit seinem „Zwei-PS-Schlepper“ nach Hause brachte, traten etwas abseits, aber nicht weniger beachtet, zum Wettkampf an. Mit den 1000 Besuchern, die nach Schätzung des Vereinsvorsitzenden Jan Dierk Timm den Weg auf den Acker gefunden hatten, war dieser zufrieden. Neben dem Wettpflügen gab es für das Publikum auch eine Ausstellung moderner Landmaschinen und einen Siebenschar-Drehpflug im Einsatz zu bewundern. Die Firma Rumpel präsentierte die Entwicklung der Maschinen zum Wegebau. Sie reichten vom Pferd gezogenen Grader über Anspanngeräte für Ackerschlepper bis hin zum hochmodernen lasergesteuerten hydraulischen Erdhobel. Alle waren auch im Einsatz zu sehen.

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