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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 08:41 Uhr

Werben für die Stärken der Kiel-Region

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Okt.2014 | 18:14 Uhr

Unter der Flagge „Der echte Norden“ wird die Wirtschaftsförderung Kiel (KiWi) ab Montag Gewerbestandorte an der Ostsee auf der Expo Real, der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München, präsentieren. Rund 155 Hektar rund um die Förde sollen Investoren und Projektentwicklern aus ganz Deutschland nahe gebracht werden, darunter auch die „maritime Potenzialfläche im Kieler Norden“ – besser bekannt als das ehemalige Gelände des Marinefliegergeschwaders (MFG) 5.

Der Standortwettbewerb sei hart, die Konkurrenz groß, weiß KiWi-Geschäftsführer Werner Kässens. Deshalb tritt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Landeshauptstadt bei der Messe bereits im vierten Jahr im regionalen Verbund auf und hat auch Flächen im Port Rendsburg oder den Konversionsstandort Lütjenburg im Kreis Plön mit im Portfolio. Seite an Seite mit Hamburg werde man die Stärken der Kiel-Region aufzeigen, kündigt Kässens an.

Als einzigartig gilt das 75 Hektar große Areal zwischen Holtenau und Friedrichsort, das 100 Jahre lang militärisch genutzt wurde und nach dem Abzug der Marineflieger zu einem neuen Stadtteil entwickelt werden soll – mit Platz für schätzungsweise 1200 neue Wohneinheiten, mit Möglichkeiten für Tourismus und Gesundheitswirtschaft sowie Gewerbe (wir berichteten). Betriebe aus dem klassischen Maschinenbau, die in einer Halle produzieren, oder aus der Hightech-Branche schweben Daniel Kreutz vor, dem Projektleiter für das MFG-5-Gelände. Mit einer Verkehrsanbindung nicht nur über die Straße, sondern auch mit Schiene, Wasser und Flughafen sei der Standort „hochattraktiv“, sind Kreutz und Kässens überzeugt.

Die Umsetzung des mit Bürgern entwickelten Konzepts ab 2020 wird einige Millionen Euro kosten. Als wichtiges Signal sieht Kässens daher die Unterstützung von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, die am Montag gemeinsam mit Raymund Karg von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und Konversionsmanagerin Barbara Heinbockel die Aufmerksamkeit auf die Potenzialflächen in Schleswig-Holstein lenken wollen.

Zeit für einen Abstecher zum Oktoberfest auf der Wies’n wird Kässens und Kreutz in München nicht bleiben: Schon im Vorwege der Expo Real wurden bereits annähernd 30 Gespräche mit interessierten Projektentwicklern und Investoren vereinbart.

Gewerbeflächen in der Landeshauptstadt Kiel (fahren Sie mit der Maus über die Karte):
 

Karte: google maps

www.kiwi-kiel.de

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