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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 09:57 Uhr

Wer kauft „schwieriges Grundstück“?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Gemeinde Malente hat das von Peinsche Gelände überplant und hofft, jetzt einen Investor für die Liegenschaft zu finden

Andreas Nagel vom Planungsbüro Ostholstein brachte es auf den Punkt: „Das ist ein schwieriges Grundstück“, erklärte er im Planungsausschuss über das gemeindeeigene nach einer ehemaligen Spedition benannte von Peinsche Gelände. Um die Vermarktung der zuletzt als Hilfs- und Asylunterkunft genutzten Liegenschaft voranzubringen, hat der Ausschuss jetzt den Entwurf für einen Bebauungsplan (Nr. 90) beschlossen, der für die Grundstücke 21a bis 23 in der Bahnhofstraße gilt und damit auch ein Nachbargrundstück in Privatbesitz umfasst.

Als Grund für die Vermarktungsschwierigkeiten wird allgemein vor allem die schattige Lage nördlich des Waldrands angesehen. Die Grundfläche der Grundstücke beträgt 7500 Quadratmeter, davon dürfen 20 Prozent bebaut werden. Der Forderung von Uwe Potz, die Quote auf 40 Prozent auszuweiten, erteilte Nagel eine Absage: „Das halte ich für zu viel.“

Geplant sind auf dem
Gelände zweigeschossige Mehrfamilienhäuser oder auch Einfamilienhäuser. Zusätzliche Staffelgeschosse seien zulässig, solange sie die zulässige Höhe von 11,50 Metern nicht überschritten, erläuterte Nagel. Noch genehmigt werden müsse der geplante Abstand der Gebäude zum Wald, der 20 Meter betrage. Normalerweise seien 30 Meter erforderlich.

Nach Angaben von Bauamtsleiterin Britta Deubel gibt es aufgrund der Bauleitplanung bereits Nachfragen von möglichen Investoren für das Grundstück. Einen konkreten Investor gebe es jedoch noch nicht.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 20:05 Uhr

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