Karnebvalshochburg Schönwalde : Wenn der Lachsbach zum Rhein wird

Auf eine ganze Tüte voll süßer Schokoladenbons einer bekannten Marke brachten es (von links) Dana, Selina, Fabienne, Annika und Anna
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Auf eine ganze Tüte voll süßer Schokoladenbons einer bekannten Marke brachten es (von links) Dana, Selina, Fabienne, Annika und Anna

Zum 68. Mal organisierte der Turn- und Sportvereine Schönwalde den Karneval am Lachsbach. Am Bungsberg geht die Saison über Aschermittwoch hinaus.

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11. Februar 2018, 12:26 Uhr

Ein dreifach donnerndes „Schönwalde LaBa“ tönte Sonnabend unaufhörlich durch den Saal des Landhauses und bestätigte den Ruf des Bungsbergs als eine Hochburg im Schleswig-Holsteinischen Karneval. Ein unaufhörlicher Strom an Narren verzögerte die lang ersehnte Proklamation der Kussfreiheit. Um 23 Uhr zog dann endlich Prinz Karneval Fabian (Mihm) II. mit Elferrat und Funkengarde zu den Klängen des Lachsbach-Marsches ein und verkündete unter tosendem Applaus die Narrenfreiheit.

Lichteffekte begleiteten die Auftritte von Tanz- und Männergarde. Begnügten sich die Herren noch mit einer Lichterkette in ihrem Tüllröckchen, präsentierte sich die Tanzgarde mit einer martialischen Lichtshow als Auftakt und Abschluss ihres Auftritts. Zu den Klängen von „Fluch der Karibik“ sowie mit Fackel und Schwert in rotes Licht getaucht eroberten die Piratenbräute die Tanzfläche. Schwungvoll und mit einem Radschlag als Extraeinlage begeisterten sie die Jecken auf dem Saal ebenso wie die Männer mit ihren rot schillernden Perücken und Matrosenkostüm.

Unter den Hunderten von Narren fand sich manch kurioses Kostüm. Süß ging es mit gleich fünf „Kinder Schokobons“ zu. Im Laufe des Abends gesellten sich noch einige Hände voll „m&m’s“ hinzu. Einen bunten Obstsalat hätte man aus den vielen frechen Früchtchen, vornehmlich Erdbeeren, anrichten können.

In freier Wildbahn äußerst selten, waren bei dem zum 68. Mal vom TSV organisierten Karneval Einhörner im Dutzend zu finden. Schon am Nachmittag beim Kinderkarneval mit professionellem Schminkstand und Partyspielen waren die ersten aufgetaucht. Dazu gesellten sich erwartungsgemäß unzählige Eisprinzessinnen, Ritter, Indianer und Feuerwehrleute.

Anders als südlich der Elbe ist in Schönwalde am Aschermittwoch noch nicht Schluss. Am Sonnabend, 17. Februar, feiern die Jecken „Kein Ende der Narrenzeit“ mit freiem Eintritt bis 20.30 Uhr und einem letzten Auftritt aller Garden.

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