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Ostholsteiner Anzeiger

22. November 2017 | 19:33 Uhr

Weniger Interesse am Barcamp

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In der zweiten Jugendkonferenz ging es darum, wie die Wünsche der jungen Leute bei der Gemeinde auch ankommen

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2017 | 16:44 Uhr

Was muss Malente bieten, damit der Ort auch für Jugendliche attraktiv bleibt? Mit dieser Frage beschäftigte sich im September 2016 das erste Barcamp, eine von den Teilnehmern selbst organisierte Konferenz, in der Gemeinde. Am vergangenen Sonnabend folgte nun der zweite Schritt: Wie kann sichergestellt werden, dass die Wünsche und Anregungen der jungen Leute auch bei der Politik ankommen und dort gehört werden?

Zwar waren mit rund 20 Jugendlichen nur knapp halb so viele wie zum ersten Barcamp in die Liegehalle des Kurparks gekommen, aber trotzdem waren Bürgermeisterin Tanja Rönck und Moderatorin Greta Boller mit dem Nachmittag zufrieden. „Im Vergleich zum letzten Jahr waren heute auch Jüngere hier“, freute sich Rönck. Und Boller fand zwar, dass die Anwesenden weniger motiviert als noch vor einem Jahr waren. Dafür aber gute und konstruktive Ideen hatten.

So wollen die Jugendlichen kein klassisches Jugendparlament mit festen Treffen. Vielmehr kristallisierte sich heraus, dass eine Whats-App-Gruppe gegründet werden soll, in der Themen und Wünsche diskutiert werden. Gibt es konkrete Wünsche, soll ein Treffen mit der Bürgermeisterin verabredet werden. Bereits am Sonnabend waren elf Jugendliche bereit, sich in dieser Gruppe zu engagieren.

Unter ihnen der 15-Jährige Florian Stöver. Er war das erste Mal bei einem Barcamp dabei und noch ein wenig skeptisch. „Es gab solche Versuche mit einem Jugenparlament ja schon einmal und passiert ist dann nur wenig.“

Dass die Wünsche der Jugendlichen nicht ignoriert werden, das wollten die Organisatoren im Anschluss an das Barcamp zeigen. Sie veranstalteten ein „Bandbattle“, den Wettkampf zweier Malenter Bands. Das hatten sich die Jugendlichen im vergangenen Jahr gewünscht.

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