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Wenig Gäste bei der Feier zum Bau des Glasfaser-Netzes

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Okt.2017 | 17:04 Uhr

Der Start für den Bau eines Glasfasernetzes in den Gemeinden Kasseedorf, Süsel und Altenkrempe durch die TNG Stadtnetz GmbH im Auftrag des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) wurde Sonnabend in der Alten Schulscheune in Kasseedorf gefeiert. Groß war die Resonanz nicht: Zur Hälfte der vierstündigen Veranstaltung waren etwa 20 Personen gekommen. Die reichlich übrig geblieben Kürbissuppe wurde abends in Sagau beim Laternenumzug angeboten. Von dort hatten sich vormittags ein paar Einwohner mit einem Plakat auf den Weg zur Feier gemacht. In Anlehnung an den Werbeslogan „GO! Glasfaserausbau Ostholstein“ war auf dem Plakat zu lesen: „It’s GOne, kein Grund zum Feiern. Sagau & Freudenholm ausgeclustert“. Die beiden Ortsteile der Gemeinde Kasseedorf werden – wie ausführlich berichtet – nicht durch TNG versorgt. Torsten Hindenburg, beim ZVO fürs Breitband zuständig, erklärte den verärgerten Sagauern, dass es der öffentlichen Hand nicht mehr gestattet sei, in ein zweites Netz in Sagau und Freudenholm zu investieren, da dort die Stadtwerke Eutin ihre Kabel verlegt hätten. Mit Blick auf die Teile der Gemeinde Süsel, in denen die TNG parallel zu den Stadtwerken ein zweites Netz bauen will, sprach Hindenburg von einer betriebswirtschaftlichen Entscheidung der TNG. Dafür gebe es keine Fördermittel.

Eine offizielle Ansprache zum Ausbaustart fiel aus. TNG-Vertriebsleiter Martin Stadie: „Wir sind hier alle so schön im Gespräch, da braucht es keine Ansprache mehr.“

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