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„Weltwärts“-Jugendliche bauen viele Brücken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Jugendliche bauen viele Brücken, wenn sie mit dem Bundesfreiwilligendienst „Weltwärts“ ins Ausland gehen. „Das ist hervorragende Entwicklungszusammenarbeit“, freut sich Birgit Malecha-Nissen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete traf Weltwärts-Jugendliche aus Uganda und Tansania zum Gespräch im Tagungshaus der evangelischen Jugend des Kirchenkreises Plön-Segeberg in Heidkate.

Erstmals ist eine Gruppe Jugendlicher aus dem Ausland in Schleswig-Holstein, um hier vor Ort ihren Freiwilligendienst zu leisten. „Mit diesem Reverse-Programm läuft Weltwärts nun in beide Richtungen. Im In- und Ausland wird so an konkreten Projekten gearbeitet, einander geholfen und dabei Sprache und Kultur gelernt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung durch euch in den heutigen Zeiten zahlreicher Krisen“, so Malecha-Nissen zu den Jugendlichen.
Sechs dieser ersten Freiwilligen hatte Birgit Malecha-Nissen zu sich in den Bundestag eingeladen. Jetzt startete sie einen Gegenbesuch im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg. Dabei betonten die Jugendlichen, wie sehr sie der Berlin-Besuch bewegt hat. „In Geschichte haben wir ja schon einiges gelernt. In Berlin vor Ort aber den Bundestag oder die alte Mauer zu erleben, ist etwas ganz anderes“, bedankten sich die Jugendlichen.

Der Arbeitsschwerpunkt für Madina Kyosiimire aus Uganda ist der Klimaschutz, der für sie eine globale Gerechtigkeitsfrage darstellt. Im Kirchenkreis arbeitet die am Computer sehr versierte Jugendliche im Energie-Controlling. Mit der Bundestagsabgeordneten Malecha-Nissen unterhielt sich Kyosiimire über ihren Alltag im Rahmen des Freiwilligendienstes.

„Madina Kyosiimire ist dabei vor allem auch Botschafterin ihres Landes. So trägt sie zu einer wachsenden Partnerschaft mit ugandischen Kirchengemeinden bei, in der auf Augenhöhe
ein reger Austausch des Kirchenalltags rund um Jugend- und Projektarbeit stattfindet“, freute sich Hinrich Goos vom Kirchenkreis Plön-Segeberg über die Unterstützung aus Uganda. „Der Weltwärts-Freiwilligendienst ermöglicht Erlebnisse, die Jugendliche in ihren Herzen mit zurück nehmen. Deshalb freue ich mich, zu diesem Austausch beitragen zu können“, erklärte Malecha-Nissen, die den Weltwärts-Jugendlichen abschließend englischsprachige Informationen aus dem Bundestag mitgebracht hatte.

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