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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 21:06 Uhr

Weiteres Gutachten nötig

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein Statiker soll nun klären, wie und mit welchen Kosten der von einem Pilz befallene Holzbergturm gerettet werden kann

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2015 | 12:42 Uhr

Die Zukunft des Holzbergturms in Neversfelde bleibt weiterhin offen. Zwar liege inzwischen ein Gutachten über den Zustand des Turms vor, erklärte Bürgermeister Michael Koch in der Gemeindevertretung. Doch zum einen müsse dies noch ausgewertet werden, zum anderen sei ein weiteres Gutachten über die Statik des Turms erforderlich. „Erst dann wird klar sein, ob der Turm zu Beginn der nächsten Saison wieder benutzbar sein wird“, erklärte Koch. Die Gemeinde hatte den Turm im Juni sicherheitshalber sperren lassen, nachdem ein Pilzbefall an der Holzkonstruktion entdeckt worden war.

Eigentlich war der Verein seinerzeit davon ausgegangen, dass die Balken aus Lärchenholz 50 Jahre halten. Doch nun ist fraglich, wie sich der Pilz, der auch tragende Pfeiler befallen hat, auf die Stabilität auswirkt.

Der vom Verein beauftragte Holzgutachter habe festgestellt, dass einiges repariert werden müsse, sagte Struck. In welcher Form dies geschehen könne, solle nun ein Statiker klären, den der Verein beauftragen wolle, sagte Struck. Zugleich solle der Gutachter eine Kostenschätzung liefern. Bis wann dies alles vorliegen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Unterdessen herrscht zwischen dem Verschönerungsverein Neversfelde und dem Malenter Bauamt offenbar Verwirrung um die Zukunft des vom Verein geplanten Waldspielplatzes am Fuße des Holzbergturms. Amtsleiterin Britta Deubel hatte vor kurzem im Planungsausschuss erklärt, der Verein habe entschieden, der Spielplatz solle nicht gebaut werden. Dem widersprach Struck. Zwar sei es richtig, dass das Vorhaben angesichts der Problematik um den Holzbergturm erst einmal zurückgestellt worden sei. Doch: „Ich habe das noch nicht aufgegeben“, erklärte Struck, der zu den Hauptinitiatoren zählt. Ganz viele Eltern wünschten sich den Spielplatz.

Vieles werde nun davon abhängen, welche Kosten mit der Turmsanierung verbunden seien. Vielleicht könne man auch Fördermittel für eine Turmsanierung einwerben, hofft Struck. Bürgermeister Michael Koch unterstrich in der Gemeindevertretung, wie sehr das Bauwerk zur Attraktivität der Gemeinde beitrage: „Ich muss niemandem sagen, dass der Turm eine große Bedeutung für den Tourismus in der Gemeinde hat.

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