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Wehr steht glänzend da – trotzdem gibt es viel zu tun

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Während andere Wehren personell schwächeln, steht die Freiwillige Feuerwehr in Kreuzfeld ausgezeichnet da. 37 Aktive hat die Wehr derzeit, erklärte Wehrführer Andree Bendrich bei der Jahresversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Damit liegt die Wehr deutlich über der im Feuerwehrbedarfsplan geforderten Mindeststärke von 27 Aktiven.

Zwar habe die Wehr 2013 vorwiegend aufgrund von Umzügen den Weggang von fünf Mitgliedern verkraften müssen, erklärte Bendrich vor zahlreichen Gästen. Der Verlust sei aber mehr als
ausgeglichen worden. Gleich sechs neue Mitglieder seien hinzugekommen. Stefan Schelske, Lukas Kriepke, Thomas Laschinsky, Christin Behrendt, Martin Bohne und Birger Boege seien in die Einsatzabteilung aufgenommen worden. „Im Verlauf der vergangenen drei Jahre sind
somit 22 neue Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzfeld beigetreten“, berichtete Bendrich.

Die Verstärkung kann die Wehr gut gebrauchen. Denn seit 2013 hat sie einen erweiterten Aufgabenbereich. Da die Malenter Ortswehr aufgrund der Lage des Feuerwehrzentrums die geforderte Hilfsfrist für den Ortsteil Gremsmühlen nicht einhalten kann, wird dieser Bereich jetzt auch von Kreuzfeld aus abgedeckt. So ging es bei fünf der 18 Einsätze im vergangenen Jahr nach Gremsmühlen. Als Konsequenz soll die Wehr nun auch ein größeres, auf die erweiterten Aufgaben zugeschnittenes Fahrzeug erhalten, bekräftigte Gemeindewehrführer Bernd Penter. Ebenfalls angegangen werden soll die nötige Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Bürgermeister Michael Koch stellte in Aussicht, dass mit den dafür nötigen Planungsarbeiten bald begonnen werden solle.

Handlungsbedarf gibt es aus Sicht Bendrichs auch beim Thema Löschwasserversorgung. „Nach wie vor müssen Wasserentnahmestellen erstellt oder ertüchtigt werden.“ Und auch über einen Ersatz für das zweite Fahrzeug der Wehr, einen mittlerweile über 20 Jahre alten Schlauchwagen, müsse nachgedacht werden – auch wenn die Wehr hoffe, dass dieser noch ein paar Jahre durchhalte. „Denn unser Konzept geht nur auf,
wenn uns innerhalb der vorgeschriebenen Hilfsfristen auch ausreichend Wasser zur Verfügung steht“, warnte Bendrich.

Zu Feuerwehrleuten ernannte Bendrich Neele Brenscheidt und Felix Trier, zum Hauptfeuerwehrmann zwei Sterne beförderte er Jörg Schneider. Für 50 Dienstjahre ehrte er Horst Sörensen, für zehn Dienstjahre Simon Krupp.

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erstellt am 07.Feb.2014 | 00:33 Uhr

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