Weg nun frei zur Oper durch den Schlossgarten

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Festspiele erleichtert über neue Entscheidung der Stiftung Schloß Eutin / Hinweise auf die Parkmöglichkeiten

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24. Juni 2015, 13:43 Uhr

Festspiele-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert hat eine große, sie wochenlang bedrückende Sorge weniger: Die Stiftung Schloss Eutin macht für Opernbesucher in dem generell für alle gesperrten Schlossgarten doch noch einen Weg frei zur Freilichtbühne. „Diese Entscheidung ist vor wenigen Tagen gefallen, darüber sind wir sehr froh und dankbar“, sagte Kuhnert gestern.

In einem Pressegespräch stellte sie zusammen mit Matthias Bönsel, Interims-Geschäftsführer der Stiftung, die geplante Wegeführung vor. Der Zugang zum Schlossgarten erfolgt durch das Haupttor gegenüber vom Riemannhaus am Jungfernstieg, dann führt der Weg, wie bisher üblich, links am Teich vorbei in Richtung Lindenallee und schwenkt von dort zur Freilichtbühne. „Wir werden diesen Weg durchgehend zur Schlossseite hin durch einen Bauzaun begrenzen“, kündigte Bönsel an. Diese Maßnahme diene zum Schutz der Erneuerungsarbeiten in der Gartenanlage.

Die Besucher können zudem, wie gewohnt, über die Straße Am Schloßgarten und an der Opernscheune vorbei zur Freilichtbühne gehen. Zwar sieht es auf dem historischen Bauhofgelände aufgrund der Tiefbauarbeiten für die Landesgartenschau derzeit noch wüst aus, doch Sabine Kuhnert ist zuversichtlich: „Es wird von Tag zu Tag aufgeräumter, die Absprachen mit der Landesgartenschau GmbH und der Stiftung Schloß Eutin laufen jetzt sehr vernünftig.“ Und: „Wir wussten, dass wir 2015 auf einer riesigen Baustelle sein werden. Aber davon werden wir 2016 und die folgenden Jahre sehr profitieren.“

Damit die Zuschauer nicht lange umherirren müssen, setzen die Festspiele in dieser Saison zusätzliche Ordnungskräfte ein. Auch klare Hinweise auf verfügbare Parkplätze sind gefragt, wie Kuhnert durch Anfragen in der Opernscheune weiß. Bis auf den gesperrten Parkplatz am Schloss stehen die bekannten Parkmöglichkeiten in der Innenstadt zur Verfügung; für Fahrzeuge, in denen Rollstuhlfahrer zum Opernbesuch transportiert werden, werden sechs Parkplätz an der Vogtkate ausgewiesen.

Sabine Kuhnert erinnerte daran, dass die Bauarbeiten im direkten Umfeld der Opernscheune es auch für die Ensemble-Mitglieder umständlicher machen, zur Freilichtbühne zu gelangen. „Die Künstler ertragen das aber bis jetzt ohne jedes Murren.“ Matthias Bönsel betonte zudem, dass nach seinen Beobachtungen die Sperrungen in Eutin den Gästeandrang nicht hemmen: „Wir haben im Schloss deutlich mehr Besucher als im Vorjahr zu dieser Zeit.“

Kuhnert wies aber auch drauf hin, dass sich Festspiel- und Eutin-Besucher, die mit dem Auto anreisen, in diesem Sommer auf Einschränkungen bei der Anfahrt nach Eutin aufgrund der Teilsperrung der Bundesstraße 76 einrichten und etwas mehr Anfahrtszeit kalkulieren sollten.

Weitere Informationen unter www.eutiner-festspiele.de


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