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Weberschüler singen morgen beim größten Kinderkonzert Deutschlands

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 05:28 Uhr

Inga Fortanier (28) haben es die 29 Kinder des Chores an der Weberschule zu verdanken, dass sie morgen in der O2-Arena in Hamburg bei „Young Voices“, dem größten Kinderkonzert in Deutschland, dabei sein und singen können.

Inga Fortanier ist eine engagierte Referendarin, die seit knapp eineinhalb Jahren am Webergymnasium Musik unterrichtet und den Chor für die 5. bis 7. Klassen ins Leben gerufen hat. „Ich liebe Musik einfach und möchte diese Begeisterung gern an die Kinder weitergeben“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. Seit jungen Jahren habe sie musiziert und selbst Musik gemacht, mit 16 am Stuttgarter Opernhaus vorgesungen und prompt eine Anstellung bekommen. Ein Gesangsstudium folgte. Die Zeit am Webergymnasium endet Ende des Monats und dann stehen die Examensprüfungen an. Wie es danach für die ausgebildete Sängerin und Lehrerin weitergeht, weiß Inga Fortanier noch nicht, aber das sei an so einem Tag wie morgen auch nicht wichtig.

„Die Schüler haben sich so engagiert und so toll bei allen Konzerten mitgemacht, dass ich sie einfach mal belohnen wollte“, begründet sie ihre Teilnahme bei „Young Voices“.

Und warum singen die Kinder so gern mit Inga Fortanier im Chor? „Weil ich Musik einfach mag und seit sieben Jahren selbst Klavier spiele“, sagt Beke (12). „Weil ich, wenn ich spreche, stottere. Das ist beim Singen nicht der Fall. Musik macht einfach Spaß“, sagt Oscar (13). „Weil ich bei Musik richtig entspannen kann und runterkomme“, fügt Solveig (11) hinzu. Bleibt zu hoffen, dass es das Angebot für die Schüler auch weiterhin geben wird. „Singen und Musik machen, ist unglaublich förderlich für die kognitiven Fähigkeiten der Kinder. Das ist wissenschaftlich belegt“, sagt Fortanier. Es stärke zudem das Selbstbewusstsein durch all die positiven Erfahrungen, die man nicht zuletzt bei Konzerten erlebe.

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