Beschluss im Dezember : Weber-Schule träumt vom Anbau als Jubiläumsgabe

Auf dieser Grünfläche soll der Weber-Schulanbau entstehen.
Auf dieser Grünfläche soll der Weber-Schulanbau entstehen.

Die Erweiterungsplanung für das Eutiner Gymnasium lässt auf sich warten.

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23. November 2009, 12:54 Uhr

Eutin | Iris Portius, Leiterin des Weber-Gymnasiums, hat einen Traum: "Zur 100-Jahr-Feier unserer Schule am 8. Mai 2010 wünschen wir uns von der Stadt die Grundsteinlegung für den Anbau." Dieser Jubiläumswunsch, zuerst geboren aus jahrelanger Raumnot und jetzt auch aus den Strukturänderungen im Bildungswesen, kommt nicht aus heiterem Himmel. Seit über zwei Jahren schon plant die Stadt die Erweiterung ihres alten Gymnasiums.
Das erste konkrete Ergebnis liefert die Stadtvertretung nun im Dezember: Dann soll der notwendige B-Plan als Satzung beschlossen werden. Ob fünf Monate später bereits der Grundstein für den Anbau gelegt wird, hält Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz zwar für denkbar, aber keinesfalls für sicher. Immerhin: "Zum Baubeginn wird es im nächsten Jahr kommen."

Wie der Anbau aber aussehen und wo genau er entstehen soll, ist noch offen. Klar ist nur, dass die Stadt dafür ein ehemaliges Tankstellen-Gelände neben der Schule erworben hat. Und dass nach neuester Überlegung auf drei Etagen sechs Fachräume, drei Nebenräume und zwei Klassenzimmer mit insgesamt 816 Quadratmeter Fläche eingerichtet werden sollen - über 200 Nutzfläche mehr als in einer ersten, von der Schule als nicht praxisgerecht verworfenen Planung. Damit werden die bisher auf 3,5 Millionen Euro geschätzten Kosten steigen, politisch aber noch kein Thema.

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