Weber-Schüler gewannen Tüftel-Ei-Wettbewerb

Ein Luftballon liefert den Schub: Diese Aufgabe wurde im Wettbewerb „Tüftel-Ei“ gestellt.
Ein Luftballon liefert den Schub: Diese Aufgabe wurde im Wettbewerb „Tüftel-Ei“ gestellt.

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27. März 2018, 14:06 Uhr

„Baue ein Gefährt, das über einen Luftballon angetrieben wird“: Diese vielleicht sonderbar klingende Aufgabe wurde dieses Jahr bei einem Wettbewerb des Kultusministeriums mit dem mehrdeutigen Namen „Tüftel-Ei“ gestellt, bei dem Schüler zu Experimenten in den sogenannten Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) angeregt werden sollen.

„Unsere Physiklehrer Pierre Ratzlaff und Katharina Wetterich machten uns auf den Wettbewerb aufmerksam“, berichtet Moritz Brüggemann aus der 11b des Weber-Gymnasiums. Fünf Teams aus den Klassen 8c und 11b hätten teilgenommen. Brüggemann berichtet weiter: „Der Antrieb sollte dieses Jahr ein handelsüblicher Luftballon sein. Viele Schüler hatten Lust teilzunehmen, also fingen wir mit der Planung an. Welche Materialien sind am leichtesten, welche am stabilsten? Wie soll der Antrieb aussehen, was nimmt man für die Räder? Ein paar Physikstunden später hatte fast jedes Team sein Fahrzeug vollendet.

Also machten wir uns am Tag des Wettbewerbs zusammen mit unseren Physiklehrern auf den Weg nach Rendsburg. Dort mussten einige Gefährte noch repariert oder etwas überarbeitet werden, bevor wir mit unseren Vorträgen beginnen konnten. Jede Gruppe stellte sich und ihr Fahrzeug kurz vor und zeigte anhand von Plakaten oder Power-Point-Präsentationen, wie der Arbeitsprozess verlaufen ist. Wir fanden es alle sehr interessant zu sehen, wie die anderen Teams an die Aufgabe herangegangen sind, welche verschiedenen Gefährte dabei entstanden sind und wie der Antrieb funktionierte.

Im Anschluss durften die luftbetriebenen Ei-Transporter endlich gegeneinander antreten. Von Null bis weit über zehn Meter Reichweite war alles dabei. Mit 13,15 Metern holte sich das Team „The Eggcellent Ones“ aus der 11b der Weber-Schule den ersten Platz – mit einem besonders leichten Fahrzeug, dessen Düse am Computer entworfen und mit einem 3-D-Drucker hergestellt worden war. Das Team gewann einen 100-Euro-Buchgutschein.“

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