Ahrensbök : Wasserwerk in Revision

Wassermeister Frank Wasserberg zeigt die neu verlegten Versorgungsleitungen in der Pumpenhalle.
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Wassermeister Frank Wasserberg zeigt die neu verlegten Versorgungsleitungen in der Pumpenhalle.

Die 30 Jahre alte Anlage des ZVO in Ahrensbök wird für 500 000 Euro erneuert.

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08. Februar 2011, 10:29 Uhr

Ahrensbök | Bereits seit Oktober verlässt kein Tropfen Trinkwasser das Wasserwerk in Ahrensbök. Die Anlage der Energie-GmbH, einer Tochter des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO), wird für mehr als 500 000 Euro überholt. Vor Ostern, also vor dem ersten Gästeansturm in Ostholstein, sollen wieder täglich 10 000 Kubikmeter Trinkwasser ins Leitungsnetz gepumpt werden.

Nach über 30 Jahren Betrieb erfolgt eine umfangreiche Modernisierung, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt: "Das Wasserwerk erhält eine völlig neue Elektrotechnik. Zudem werden diverse Versorgungsleitungen innerhalb des Werkes erneuert. So wurden 14 Meter der Reinwasser-Saugeleitung mit einem Durchmesser von 60 Zentimeter einschließlich aller Anschlüsse und Armaturen ersetzt", sagt Wassermeister Frank Wasserberg.

Der Schwerpunkt des Umbaus liegt jedoch in der Elektrotechnik. Dazu Lothar Beyer, der die Arbeiten leitet: "Die Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik ist natürlich seit 1977 enorm fortgeschritten. So werden nun beispielsweise neue Pumpen mit Hocheffizienzmotoren eingebaut. Die haben den Vorteil, dass sie kontinuierlich laufen, was mit weniger Verschleiß verbunden ist. Ganz nebenbei wird durch den Einsatz dieser Pumpen auch noch 20 Prozent Energie gespart."

Obwohl das Ahrensböker Werk zurzeit kein Wasser abgibt, sorgt das Verbundsystem des ZVO dafür, dass allen Kunden ausreichend Wasser in einwandfreier Qualität zur Verfügung steht. Insgesamt fünf Wasserwerke betreibt der ZVO, ein großes ist zum Beispiel in Süsel.

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