zur Navigation springen

Wasserspiele sollen jetzt doch auf den Markt – Brunnen kommt weg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Als Deutschland gestern Abend gegen Nordirland gewann, war in der gemeinsamen Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses noch nicht abzusehen, dass nach all den geführten Diskussionen am Ende des Abends auch Beschlüsse gefällt werden. Die wichtigsten vorab: Das Ehrenmal bleibt am bisherigen Standort, die Bäume vor dem Brauhaus werden weiter in den Platz hineinversetzt und der Markt muss künftig nicht ohne „erlebbares Wasser“ auskommen. Wasserspiele anstelle des Brunnens soll es – entgegen anders lautender Beschlüsse – geben.

Der Weg dahin war müßig, geprägt von Fachdialogen zwischen „alten Hasen“ und Planer, denen die übrigen Ausschussmitglieder nur bedingt bereit waren zu folgen. Und es wurden längst entschiedene Beschlüsse in Frage gestellt. Der wohl spannendste: Soll das Ehrenmal nicht doch verschoben werden – dies spaltete in Teilen kurzfristig die SPD, als Klaus Kibbel (SPD) den Antrag stellte, die Entscheidung über den Standort bis zu einer von der Verwaltung im November zugesagten Bürgerbeteiligung zu verschieben. Eine Antragskette folgte, der Ruf nach Unterbrechung kam mehrfach – kurz vor Abstimmung scharrte CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Rachfahl seine Mitglieder noch einmal um sich, um zu klären, „wie wollt ihr abstimmen?“. Mehr Details und wie der Entwurf letztlich binnen 14 Minuten vom Bauausschuss beschlossen wurde, lesen Sie in der morgigen Ausgabe.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Jun.2016 | 00:48 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen