Plön : „Wasser prägt unsere Region“

Mit seinem Foto „Weites Meer statt weite Wiesen“ belegte Jannis Neitzke-Movahedi Platz 1 (von links). Auf den Plätzen folgten Sebastian Chella („Wasserstraße“) und Patrick Hattenberg („Feuer und Eis“).  Fotos: orly röhlk
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Mit seinem Foto „Weites Meer statt weite Wiesen“ belegte Jannis Neitzke-Movahedi Platz 1 (von links). Auf den Plätzen folgten Sebastian Chella („Wasserstraße“) und Patrick Hattenberg („Feuer und Eis“). Fotos: orly röhlk

Die besten 20 Exponate des Fotowettbewerbs der „Kiel-Region“ sind im Plöner Kreishaus zu sehen.

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16. Januar 2019, 11:20 Uhr

Plön | „Jede Gegend dieser Welt kann „was“, wir können Wasser“: Das, was den „echten Norden“ aus seiner Sicht ausmacht, fasste der Kieler Slam-Poet Björn Högsdal in einem Gedicht zusammen und lieferte mit „Wir können Wasser“ das Motto für einen Fotowettbewerb der „Kiel-Region“. Die besten 20 Exponate aus 150 Einsendungen sind bis zum 27. Februar in einer Ausstellung im Plöner Kreishaus zu sehen.

Mit seinem Foto „Weites Meer statt weite Wiesen“, eingefangen in Stein an der Ostsee, belegte Jannis Neitzke-Movahedi Platz 1. Auf den weiteren Plätzen folgten Sebastian Chella („Wasserstraße“/Kanalufer Nord-Ostsee-Kanal und Eider) und Patrick Hattenberg („Feuer und Eis“/Kiel). In Plön entstanden zwei der 17 außerdem prämierten Fotos: „Spiegelungen auf dem Großen Plöner See“ von Uta Borchert und „Holz/Wasser“ von Christof Peters, das dem Plöner an der Plöner Prinzeninsel gelang. „Ich sehe Dinge, die andere vielleicht nicht wahrnehmen“, schilderte Peters, der erstmals an einem Fotowettbewerb teilgenommen habe, seine Vorliebe für Detailaufnahmen. Im Alltag und wenn er unterwegs sei „knipse“ er eher Motive mit seinem Handy, als dass er sie mit der Kamera einfange. Zum Beweis zeigte Peters die verschieden großen Federn einer WC-Spülung, die er beim Aus- und Einbau aufgenommen hatte.

Belohnt wurde der erste Platz mit einem Fotokursus der Fotoschule Plön und einer Nacht im Strandkorb. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten jeweils eine Polaroid-Kamera mit Filmen, erklärte Kiel-Region-Regionalmanagerin Jana Haverbier. Für die anderen Fotografen prämierter Exponate gab es jeweils eine Tasche mit regionalen Produkten. Für die Kiel-Region sei es der erste Fotowettbewerb gewesen. Man sei begeistert von den Ergebnissen und der Kreativität, so Haverbier.

Bevor Högsdal sein Poem zum Besten gab, fand Landrätin Stephanie Ladwig lobende Worte für die „hervorstechende Qualität“ der Fotos: „Jeder Mensch ist kreativ und hat ungeahnte Adern in sich“. Der Wettbewerb sei eine Idee, neben dem Ziel der Wirtschaftsförderung in der „Kiel-Region“ mehr zu machen, ein zweites Motto hinein zu bekommen und die Schönheit der Region zu zeigen: „Wasser prägt unsere Region“. Die Fotografen seien Markenbotschafter für die weichen Standortfaktoren, erklärte Ladwig hinsichtlich der „harten“ Wirtschaftsförderung. Kunst verbinde sich mit Nützlichem, wecke Emotionen, diene der Kommunikation, motiviere dazu, einen besonderen Blick auf das Leben zu werfen.

Die Ausstellung wandert anschließend ins Kreishaus in Rendsburg (7. März bis 30. April) und im Mai/Juni ins Technologie- und Ökologiezentrum in Eckernförde.

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