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Was hat es mit der Liste auf sich? Eutins SPD fordert Klarheit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 20.Feb.2017 | 11:34 Uhr

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Georg Westphal fordert die Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt und zur Sanierung des Hauses des Gastes nach den zahlreichen Dementi diverser Vereine auf, die „ominöse Liste“ mit möglichen Nutzungsberechtigten zu veröffentlichen. In einem Pressegespräch mit Architekt Udo Stücker war Journalisten eine Liste mit Namen zahlreicher Vereine, darunter die Awo, Landfrauen und verschiedene Gesangsgruppen vorgelegt worden mit dem Hinweis, dass es sich dabei um potenzielle Nutzer des Haus des Gastes handele. Wie sich im Nachhinein herausstellte, ist die Liste laut BI während einer Sitzung 2014 entstanden, als das erste Bürgerbegehren geplant wurde, und auf Zuruf verschiedener Ideen der Haus-des-Gastes-Freunde zusammengeschrieben worden. Dass Udo Stücker diese Liste nun bei dem Pressetermin hervorzog, sei für die anderen Vertreter der Bürgerinitiative überraschend und unvorhergesehen passiert, sagte Malte Tech, einer der Vertretungsberechtigten der zweiten BI. Die erste Seite, die Auskunft darüber gegeben hätte, dass es sich um ein Protokoll von 2014 handelte, fehlte beim Pressetermin.

Westphal fordert außerdem eine klare Ansage der BI zu möglichen Nutzern: „Sei es nun in öffentlicher Regie oder durch einen Pächter, eine Nutzung kann nicht kostenfrei sein.“ Außerdem solle die BI aus Sicht der SPD „endlich eingestehen, dass mit rund 500  000 Euro – wie ständig behauptet – eine öffentliche Nutzung des Haus des Gastes künftig nicht möglich ist“. Die Realität liege laut Westphal näher bei den 2,84 Millionen Euro, die das offizielle städtische Gutachten beschreibe.

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