Waren bestellt und nie bezahlt

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26. Juli 2017, 13:39 Uhr

„Das war schon eine beachtliche Serie in kurzer Zeit“, fand Amtsrichter Otto Witt gestern Morgen. Die Verhandlung wegen zehnfachen Betruges gegen einen 22-Jährigen Ahrensböker endete mit einer Geldstrafe von 500 Euro.

Der Angeklagte gestand: Im Dezember 2015 und Januar 2016 gab er zehn Bestellungen bei verschiedenen Online-Versandhäusern auf – und benutzte dabei einen falschen Namen. Die Rechnungen – zusammen knapp 1000 Euro – beglich er nie. Die bestellten Videospiele, Kleidung und Schmuck habe er größtenteils verschenkt oder an Freunde verkauft, sagte der 22-Jährige. „Ich war leichtsinnig“, bekannte er reumütig.

Die Staatsanwältin sah das Geständnis und die schwierige familiäre Situation des Angeklagten als strafmildernd. Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Vorschlag der Staatsanwältin und entschied aufgrund der Lebensumstände des Angeklagten nach Jugendstrafrecht. Der Ahrensböker soll 500 Euro an die Hospizinitiative Eutin überweisen, außerdem muss er den entstandenen Schaden ersetzen. Der Angeklagte nahm das Urteil an.

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