Wanderwege vernetzen die Region

Zur offiziellen Eröffnung des Wanderwegenetzes trafen sich Vertreter der beteiligten Kommunen, Institutionen und Förderer mit Plöns Landrätin Stephanie Ladwig (Mitte).
Zur offiziellen Eröffnung des Wanderwegenetzes trafen sich Vertreter der beteiligten Kommunen, Institutionen und Förderer mit Plöns Landrätin Stephanie Ladwig (Mitte).

Projekt zweier Aktiv Regionen kostet 140 000 Euro und sorgt für eine neue Beschilderung für Wanderer in der Holsteinischen Schweiz

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31. Mai 2015, 13:42 Uhr

Wer auf „Schusters Rappen“ unterwegs ist, dem wird ab sofort in der Holsteinischen Schweiz der richtige Weg gewiesen. Plöns Landrätin und Vorsitzende des Naturparks Holsteinische Schweiz, Stephanie Ladwig, eröffnete gestern ein neues Wanderwegenetz durch die Region.

„Keiner hat sich bei der Übergabe des Förderbescheids vor zwei Jahren ausmalen können, dass sich die Aufgabe zu einem Mammutprojekt entwickelt“, sagte Ladwig und dankte allen beteiligten Institutionen und Förderern, ohne deren Unterstützung die Verwirklichung des kreis- und gemeindeübergreifenden Projektes nicht möglich gewesen wäre.

Das Projekt sei beispielhaft für eine gute regionale Zusammenarbeit. „Nur wer in der Natur ist, kann diese auch schätzen und schützen“, unterstrich die Landrätin, die Wandern als „Entschleunigung vom Leben“ bezeichnete.

Das rund 274 Kilometer lange Wanderwegenetz zwischen Bad Segeberg bis zum Bungsberg führt durch 17 Gemeinden und drei Städte. Die insgesamt 40 Informationstafeln an Wanderparkplätzen geben Auskunft über 27 Rundwege, Verbindungswege und den Holsteinische-Schweiz-Weg. Die Anfangs- und Endpunkte dieser 53 Kilometer langen Route sind die Schloßstädte Eutin und Plön.

Zu erkennen ist das neue Wegenetz an dem Logo der „Holsteinischen Schweiz“ mit einer grün-blauen Welle. Grüne Armwegweiser verraten dem Wanderer die nächsten Ziele und die noch zurückzulegende Entfernung.

Die Trägerschaften von Teilregionen übernahmen die Stadt Eutin, der Kreis Segeberg und der Naturparkverein, der zugleich für die Leitung des Gesamtprojektes verantwortlich zeichnete. Das rund 140  000 Euro-Projekt wurde über die AktivRegionen „Holsteins Herz“ und „Schwentine-Holsteinische Schweiz“, die Metropolregion Hamburg, Bingo-Lotto, die Naturparkförderung des Landes Schleswig-Holstein sowie die Stiftung der Förde Sparkasse mit einer Förderquote von 75 Prozent finanziert. Den Restbetrag übernahmen die beteiligten Kommunen.

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