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Wanderverein auf den Spuren des großen „Märchenprofessors “

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In der Literaturwissenschaft wird ihm mittlerweile die gleiche Bedeutung eingeräumt wie den viel berühmteren Brüdern Grimm: Wilhelm Wisser. Der in Klenzau geborene und in Braak aufgewachsene „Märchenprofessor“ sammelte rund 1900 norddeutsche Märchen und Erzählungen in Ostholstein und Fehmarn. Die Märchenfigur „Dumm Hans“ erinnert als Bronzeplastik seit 1990 am Eutiner Rosengarten an Wisser.

Mit Blick auf seinen Geburtstag am 27. August 1843, also vor 172 Jahren, unternahm der Wanderverein Ostholstein eine Wilhelm-Wisser-Wanderung. Mitglieder und Gäste trafen sich am Grab Wissers auf dem Eutiner Friedhof, wo Dieter und Gisela Drunk eine plattdeutsche Geschichte vortrugen und die Geschichte Wissers erzählten, der Gymnasiallehrer in Eutin, Jever und im niedersächsischen Oldenburg war, wo er am 13. Oktober 1935 starb. Vom Friedhof ging es am Kleinen Eutiner See entlang und an der alten Braaker Mühle vorbei zur Wilhelm-Wisser-Kate in Braak, in der Wisser bei seinen Großeltern aufgewachsen war. Den größten Teil des Weges schien die Sonne, es gab nur einen Schauer.

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erstellt am 05.Sep.2015 | 16:27 Uhr

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