Wahlpanne aufgeklärt?

Post lieferte fehlende Wahlbenachrichtigungen aus

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16. Mai 2014, 13:04 Uhr

Die Stadtverwaltung wollte es nicht gewesen sein, der Datenlieferant Dataport auch nicht. Blieb nur die Post, die im Rätselraten um die Verantwortung für massenhaft ausbleibende Wahlbenachrichtigungen in Eutin der Schwarze Peter anhaften könnte. Bingo: Seit gestern steht für Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz fest, dass die Wahlpanne wirklich aufs Konto der Post geht.

Der Verwaltungschef erklärte dazu in einer Pressemitteilung: „Die verloren geglaubten Wahlbenachrichtigungskarten für die kommende Europawahl haben am Donnerstag ihre Empfänger erreicht. Dies teilte die Deutsche Post gestern der Stadtverwaltung mit.“

Schulz weiter: „Wo die Karten gewesen sind, konnte sich die Post nicht erklären.“ Offen ist demnach, ob menschliches Versagen, eine Verkettung unglücklicher Umstände oder andere Ursachen für die reichlich verzögerte Zustellung verantwortlich sind. „Wichtig ist, dass die Karten nunmehr zugestellt worden sind und die Bürger über die Möglichkeiten der Stimmabgabe informiert sind“, stellte der Bürgermeister erleichtert fest. Die Stadt hatte bereits Informationsschreiben vorbereitet, die jetzt nicht mehr verschickt werden sollen.

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