Wachstum im Kreditgeschäft

Hielt eine flammende Rede zur Zukunft der Hansebelt-Region: Konsul Bernd Jorkisch, Vorsitzender des Vereins Hanse-Belt.
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Hielt eine flammende Rede zur Zukunft der Hansebelt-Region: Konsul Bernd Jorkisch, Vorsitzender des Vereins Hanse-Belt.

VR-Bank Ostholstein Nord-Plön: Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung positive Jahresbilanz 2017

shz.de von
06. Juli 2018, 11:05 Uhr


Zufriedene Gesichter bei der VR-Bank Ostholstein Nord-Plön: Die heimische Wirtschaft zeigte sich in 2017 vor dem Hintergrund eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus mit einem guten Investitionsklima. Dies kurbelte die Investitionsbereitschaft auf breiter Front an, wie Vorstandssprecher Klaus Treimer berichtete. Kein Wunder also, dass der in diesem Frühjahr neu gewählten Vertreterversammlung der Vorstand der VR-Bank wieder einen soliden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 vorlegte. Für Treimer war es gleichzeitig seine letzte aktive Vertreterversammlung: Er scheidet Ende Oktober aus und geht nach 50 Jahren Wirken in und um die VR-Bank herum in den Ruhestand.

Die Kundenkredite stiegen dadurch um 8,6 Prozent auf 1,040 Millionen Euro. Bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Bank Zuwächse von 9,7 Prozent auf 1,073 Millionen Euro. Die Bilanzsumme wuchs um gut elf Prozent auf nunmehr 1,525 Millionen Euro. „Zusammen mit den Beständen bei unseren Verbundpartnern betreuen wir jetzt Kredit- und Anlagewerte in Höhe von knapp drei Milliarden Euro“, so Treimer in seinem Vorstandsbericht weiter. Dies sei ein Beleg für die gute Marktposition der VR-Bank und spricht auch
für die Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells.

Die unverändert günstigen Rahmenbedingungen für Investitionen haben das Kreditgeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr laut Treimer nochmals deutlich beflügelt. Es seien mehr als 250 Millionen Euro neue Kredite vergeben worden. Besonders hoch sei die Nachfrage im privaten Wohnungsbau gewesen.

Das Neugeschäft bei Krediten und auch Vermögensanlagen sei für die VR-Bank „ein deutlicher Vertrauensbeweis“, so Treimer. Aus diesem Wachstum heraus konnte ein um 2,0 Millionen Euro verbesserter Zinsüberschuss und ebenfalls ein sehr gutes Provisionsergebnis erzielt werden. Da der Personal- und Sachaufwand stabil gehalten werden konnte, weist das Kreditinstitut mit 15,2 Millionen Euro ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes Betriebsergebnis aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Vertreterversammlung wieder eine Dividende von 6,5 Prozent auf die Geschäftsguthaben vor.

Zwar ermögliche das Niedrigzinsniveau kaum noch auskömmliche Erträge aus dem zinstragenden Neugeschäft, die VR-Bank profitiere derzeit von diesen Zuwächsen, aber auch noch von höher verzinslichen Beständen aus besseren Zinsphasen. „Daher gilt unser Dank unseren Mitgliedern und Kunden wie auch unseren Mitarbeitern gleichermaßen“, betont Klaus Teimer weiter.

In dem derzeitig wirtschaftlich soliden Umfeld plant das Geldinstitut für dieses Jahr mit einer sich normalisierenden Kreditnachfrage und vorsichtigen Zuwachsraten. Die Bank konzentriere sich daher jetzt noch etwas stärker als bisher auf das Vermittlungsgeschäft.

Mit ihren 13 Beratungsfilialen sieht sich die VR Bank für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die persönliche und auf die individuellen Ziele und Wünsche der Mitglieder und Kunden zugeschnittene Genossenschaftliche Beratung werde gut angenommen.

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