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VPB in Not: Rech will Betreuungsverein retten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 21.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Der im Herbst in schweres Fahrwasser geratene Verein für Personensorge und Betreuung Ostholstein (VPB) hat einen neuen Steuermann: Der Eutiner Hans-Richard Rech, der von 1996 bis 2002 Vorsitzender war, ist vom Amtsgericht Lübeck zum Notvorstand bestellt worden. Unterstützt wird er von Hartmut Vossgrau, der ebenfalls früher Vorstandsarbeit geleistet hat. Weitere Mitglieder hätten ebenfalls ihre Hilfe zugesagt.

„Ich will versuchen, Möglichkeiten zum Vereinserhalt ausfindig zu machen und zu nutzen. Mein Ziel ist es, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen und schließlich Menschen für einen ordentlich gewählten Vorstand zu gewinnen“, kündigte Rech an. Dazu würden eine Reihe an Kontakten und Gesprächen stattfinden müssen. Aus diesem Grund werde der Verein seine Beratungsarbeit über den Jahreswechsel hinweg zurückfahren. Termine könnten vom 6. Januar an wieder vereinbart werden.

Neben den Mitarbeitern des Vereins blieben die Angebote unverändert: Beratungen in Betreuungsangelegenheiten, Information und Fortbildung für Betreuer und Betroffene sowie Beratung zur eigenen Vorsorge durch Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung bildeten nach wie vor den Kern der Vereinsarbeit.

Der Geschäftsführer des 1992 unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt gegründeten, 109 Mitglieder starken Vereines für Personensorge und Betreuung Ostholstein ist seit Monaten krank, die Vorsitzende war zum 31. Oktober zurückgetreten, der Restvorstand wollte für 2014 nicht wieder kandidieren. In einer außerordentlichen Versammlung Anfang November hatten die Mitglieder einem Antrag auf Auflösung des Vereins nicht zugestimmt.




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