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Voß-Schülerinnen erturnen den dritten Platz

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Schulturnerinnen büßen am Schwebebalken ihre Chancen auf eine noch bessere Platzierung ein

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2017 | 22:45 Uhr

Die Konkurrenz war beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse III stark. Die Turnerinnen der Eutiner Johann-Heinrich-Voß-Schule ließen sich davon kaum beeindrucken. Sie zeigten sehr gute Leistungen und wurden mit dem dritten Platz hinter Teams aus Trittau und Schenefeld belohnt.

Für die Voß-Schule turnten in Großhansdorf Clara Neumann, Lisa Handt, Kara Peglow, Milena Schmidt und Luisa Schneider, als Ersatzturnerin gehört Maya Beiße zum Team. Schon beim Einturnen zeigten die Sportlerinnen aus Trittau, Schenefeld und Eutin sichere Übungen.

Nach einem gelungenen Start der Voß-Schulmannschaft am Stufenbarren, die höchste Wertung der Voß-Schule erturnte hier Milena Schmidt mit 12,8 Punkten, folgte der Balken. Bereits beim Einturnen zeigte sich die Nervosität der Schülerinnen, da sie nicht so sicher wie im Training turnten. Zu ihrem Leidwesen büßten die Mädchen im Wettkampf an diesem Gerät allein zwei Punkte für Stürze ein. Für weitere kleine Punktabzüge sorgte der ein oder andere Wackler. Mit 13,4 Punkten turnte Kara Peglow an diesem Gerät die beste Übung der Mannschaft.

Am Boden überzeugten die Eutinerinnen jedoch mit fünf sauber geturnten Übungen und erlaubten sich nur wenige Fehler. Luisa Schneider bekam mit 12,9 Punkten die beste Wertung der Voß-Schule. Auch am Sprung turnten die Mädchen sichere Sprünge und bestätigten ihre Leistungen aus dem Training.

Überraschenderweise erreichte die Voß-Schule am Ende des Wettkampfes den dritten Platz von 15 Mannschaften hinter Trittau und Schenefeld und war nach dem großen Patzer am Balken mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Besonders erfreulich war die Platzierung von Kara Peglow und Milena Schmidt in der inoffiziellen Einzelwertung: Sie belegten den dritten und siebten Platz von 75 Turnerinnen.

„Der größte Anteil dieses Erfolgs ist dabei Janina Peglow und Susann Meyer vom PSV Eutin zuzuschreiben, da sie drei der Schülerinnen drei Mal pro Woche trainieren“, sagt Sportlehrerin Pamela Junker. Auch mit den anderen beiden Mädchen hätten sie vor dem Wettkampf während der PSV-Trainingszeit geübt. „Da der Wettkampf in der Wettkampfklasse III vor einigen Jahren vom Deutschen Turnerbund an die Kür modifiziert-Anforderungen angepasst worden ist, ist mittlerweile eine erfolgreiche Teilnahme einer Schule ohne starke Vereinsunterstützung nicht mehr möglich“, stellt Pamela Junker fest.

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