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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 05:44 Uhr

Vortrag zu einer geplanten Ausstellung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 24.Okt.2014 | 16:55 Uhr

„In der Gemeinde Ahrensbök bestehen keine jüdischen Organisationen“. Dies teilte der Bürgermeister am 4. September 1935 dem Innenminister des Freistaats Oldenburg mit. Er hatte am 31. August 1935 alle Gemeinden und Städte aufgefordert, eine „Judenkartei“ anzulegen. Was der Bürgermeister damals verschwieg, darüber wird der Historiker Jörg Wollenberg morgen um 15 Uhr in der Gedenkstätte Ahrensbök referieren. In seinem Vortrag „Die ‚Judenkartei’ von Ahrensbök“ wird er über ein im Januar 1936 verfasstes „Verzeichnis der im Bereich der Gemeinde Ahrensbök wohnenden Juden und jüdischen Mischlinge“ berichten, das zehn Familien nennt. Wollenberg wird in seinem Vortrag auch auf die Juden eingehen, deren Namen nicht in diesem Verzeichnis standen und dennoch das jüdische Leben in Ahrensbök mit prägten.

Die Gedenkstätte an der Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sie kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden –
Anmeldung unter Telefon 04525/493060. Teilnahme an Veranstaltungen sind kostenfrei. Spenden sind willkommen.

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